Leserbeitrag
Weihnachtsmarkt

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Als Ostaargauer waren wir erstmals am Samstag zu Besuch am Weihnachtsmarkt in Grenchen. Wir begaben uns am späteren Nachmittag auf den Marktplatz. Schöne Marktstände mit vielen Handgefertigten Gegenständen, auch die Stände mit Essgelegenheiten fehlten nicht. Wenn der Magen beruhigt wird, hat man ja auch Zeit, die ausgestellten Sachen zu besichtigen.

Also, um uns einzustimmen, betraten wir mal das Bistrozelt. Nach dem Rundgang, vorbei an all den schönen zum Kauf ausgestellten Dingen gelüstete uns das Pilzrisotto zum Aufwärmen. Es war ein Genuss. Meine Frau und ich teilten uns eine Portion, nach dem Motto „ es hat ja noch andere Esswaren“. Anschliessend gingen wir ins Musikzelt. Es war die Zeit zum Auftritt der Band Jabahe. Was da geboten wurde, war grossartig. Mit viel Begeisterung wurden die afrikanischen Lieder vorgetragen. Es war z.T. berührend, mit wie viel Freude diese Lieder gespielt und gesungen wurden. Ein herzliches Dankeschön an Frau Therese Frei und die Profiunterstützung für diesen einmaligen Vortrag.

Nach einem weiteren Rundgang den Budeli entlang erreichten wir zur weiteren Stärkung den Stand mit den, wie uns versichert wurde, „schweizweit“ besten Flammkuchen. Tatsächlich, meine Frau und ich waren vollauf zufrieden und haben diese Flammkuchen mit dem freundlichen Service genossen.

Anschliessend war es Zeit, den Platz einzunehmen für das Musical „Es Zeiche vom Himmel“. Gespannt und mit einem Glühwein zum Aufwärmen warteten wir der Dinge. Zu erwähnen ist, dass wir nicht allzu viel von Regie, Umsetzen usw. verstehen. Wir wurden überrascht von der Darbietung. Was da aufgeführt wurde. Mit grossem Ernst haben die Schulkinder ihre Rolle gespielt, auch die hie und da lustigen Elemente, sowie ein wenig Politik, haben nicht gefehlt. Die Umsetzung in Mundartsprache und die heutige Zeit ist wunderbar gelungen. Den Schulkindern und der Regie ist ein ganz grosser Kranz zu winden.

Im weitern ein ganz herzlicher Dank an die Organisation dieses Weihnachtsmarktes, den wir in dieser Art bisher nicht erlebt haben.

R. + W. Gerber

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