Leserbeitrag
Wanderweekend des Frauenturnvereins Münchwilen

Marcel Siegrist
Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag

Bilder zum Leserbeitrag

Es war noch fast dunkel als sich 13 gutgelaunte Damen zur diesjährigen zweitägigen Wanderung trafen. Schwer bepackt ging‘s los Richtung Steiner Bahnhof. Via Basel-Luzern fuhren wir mit Zug und Postauto nach Sörenberg und dann mit der Gondelbahn hinauf zur Rossweid. Bevor wir jedoch richtig losmarschierten, gab es nein, keinen Apéro, sondern einen Spaziergang rund um den 1.5 km langen Sonnentauweg. Vorbei an Flachmoorwiesen und einem Hochmoorwald erfuhren wir an 17 Erlebnisstationen wie ein Moor entsteht. Vor dem endgültigen Abmarsch konnten wir uns, der frischgebackenen Grossmutter sei Dank, doch noch mit einem feinen Glas Weisswein stärken.

Der Wanderweg führte uns anschliessend durch einen märchenhaften Wald, vorbei an saftigen Wiesen und wunderschönen Moorlandschaften. Da der Rucksack voll bepackt war, liessen wir das Berggasthaus Salwideli links liegen und wanderten zügig weiter. Den Wald hinunter gings auf guter Naturstrasse stetig leicht abwärts. Auf einer Wiese machten wir es uns gemütlich und genossen unser mitgebrachtes Picknick. Nach ausgiebiger Rast nahmen wir die letzte Wanderetappe in Angriff. Bei einem Hoflädeli, das zu einem wunderschön mit Blumen geschmücktem Bauernhaus gehörte, füllten wir unsere Rucksäcke wieder auf. Nach einem happigen Abstieg erreichten wir den Gasthof Kemmeriboden-Bad wo wir uns als Belohnung feine Berner Merängge gönnten. Anschliessend brachte uns ein Postauto, mit einem witzigen und erzählfreudigen Chauffeur vom Emmental zurück ins Entlebuch zur Talstation in Marbach. Mit der Gondel fuhren wir zum Abschluss hoch zum Etappenziel Marbachegg. Nach einem super feinen Znacht im Eigerblick liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Ein reichhaltiger Älplerzmorge, begleitet von lupfiger Ländlermusik, stärkte uns für die zweite Etappe. Je näher wir der Talstation kamen umso mehr lichtete sich der Nebel. Einmal mehr war auch der Wettergott auf unserer Seite. Los ging es zuerst, vorbei an wunderbar gepflegten Bauernhäusern und –Gärten, entlang des Schönbachs und dann weiter entlang der Iltis via Wiggen nach Kröschenbrunnen. Aufgrund des reichhaltigen Frühstücks hatten wir zwar noch keinen Hunger, doch eine Rast hatten wir uns dennoch verdient. Die letzte Etappe führte uns dann noch nach Truebschachen wo wir uns bei der Kambly mit reichlich Bretzeli, Sablés und vielen anderen guten Dingen eindeckten. Mit dem Zug gings via Bern, Basel zurück nach Stein. Dank der Firma Kambly mussten wir den Heimweg nach Münchwilen noch schwerer bepackt als zu Beginn der Reise unter die Füssen nehmen.

Herzlichen Dank an Berti für die super Organisation.

Aktuelle Nachrichten