Leserbeitrag
Wanderung ins benachbarte Ausland

Die traditionelle Herbstwanderung der Sekundarschule Schützenmatt fand dieses Jahr schon im Frühherbst statt.

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Die 170 Schüler- und Schülerinnen profitierten an der Herbstwanderung von trockenem Wetter und einer tollen Aussicht von der Hohen Flum im grenznahen Schopfheim.

Von drei verschiedenen Ausgangspunkten wurde die Hohe Flum in Angriff genommen, wobei die acht Klassen der Sekundarschule gleichmässig auf drei Routen verteilt wurden. Erfreulicherweise nahm dieses Jahr auch die Klasse der Werkstufe der Heilpädagogischen Schule Rheinfelden mit ihrem Klassenlehrer Thomas Zahnd am Anlass teil.

Von Schwörstadt, Beuggen und der Schule Schützenmatt kommend konnte um die Mittagszeit herum das mitgebrachte Picknick verzehrt werden, natürlich mit Bratgelegenheit an einem grossen Feuer. Dabei tauschten sich die Schüler über den zurückgelegten Weg aus, den Hotzenwald oder verglichen die verschiedenen Wurstarten untereinander.

Daneben lieferte sich eine Gruppe von Knaben eine Partie Fussball auf der schräg abfallenden Wiese voller Maulwurfslöcher. Immer wieder musste der Ball von unten bei den Sträuchern geholt werden. Dass dabei einige Lehrpersonen auch mitkickten, fand grossen Anklang, zumal die „Alten" ein ums andere Mal ausgespielt oder getunnelt werden konnten - dachten sich einige Schüler. Doch diese vermeintlich schwachen Spieler hielten hinten die Verteidigung zusammen oder sorgten vorne für die entscheidenden Tore.

Viele Schüler liessen es sich natürlich nicht nehmen, den Aussichtsturm zu besteigen. Der im Jahr 1874 auf der Hohen Flum erbaute Turm ist rund 13,5 m hoch und bietet einen herrlichen Blick ins Wiesental. Er steht auf dem höchsten Punkt des Dinkelberges. Lehrpersonen wiesen auf das tolle Panorama hin: In der Umgebung erblickte man den Zeller Blauen, den Belchen, die Hohe Möhr und das Schweizer Jura. Bei guter Fernsicht sieht man die Alpen des Berner Oberlandes. „Ja ja, schon noch schön," meinten einige Schülerinnen brav und schon wieder war der Fussballmatch unten auf der Wiese interessanter.

Es herrschte eine friedliche Stimmung und bald war es Zeit für den Aufbruch. Schnell noch die herumliegenden Abfälle einsammeln und dann wurden die letzten Kilometer in einem einstündigen Rückmarsch unter die Füsse genommen. In Adelshausen warteten schon die bestellten Spezialkursbusse, die die ganze Schülerschaft sicher wieder zum Bahnhof in Rheinfelden (D) brachten. (la)

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