Leserbeitrag
Virus ausgebrochen im Pfadilager

Seline Keller
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David Häusermann
DSC_7874.JPG Die Kinder spendeten ihr Blut um es im Labor untersuchen zu lassen.

DSC_7874.JPG Die Kinder spendeten ihr Blut um es im Labor untersuchen zu lassen.

David Häusermann

Am Samstag stürzte sich die Pfadi Big Horn Lengnau bei sonnigem Wetter ins alljährliche Pfingst-Abenteuer. Gut gelaunt und mit viel Gepäck wurde die Reise nach Böbikon, zum Geheimlabor von Doktor Big Horn, in Angriff genommen. Die Kinder wollten ihm bei seinen Forschungen helfen. In der Nacht brach plötzlich ein noch unbekannter Virus aus. Es musste sofort gehandelt werden. Die notwendige Schutzkleidung erspielten die Pfadikinder sich noch in derselben Nacht. Doch alle Anstrengung war vergebens: Die Bettmümpfeli, welche alle sich vor dem Schlafen noch gönnten, waren schon verseucht. Doktor Big Horn diagnostizierte bei allen Lagerteilnehmern den Virus! Um sich vor der kommenden Eskalation zu wappnen, unterzog sich die ganze Gruppe einem intensiven Überlebens- und Erste-Hilfe-Training.
Der einzige Weg um den Virus zu besiegen war, seine Schwachstelle zu finden. Also spendeten die Pfadis ihr "Blut", damit es analysiert werden konnte. In einem wilden Gefecht um das frisch gespendete Lebenselixier gelangte schliesslich genügend davon ins Labor. Die Forscher diagnostizierten ein lebensgefährliches Fieber, das auch ausbrach. Durch den grossen Einsatz der Kinder gelang es aber, das Fieber zu senken. Danach heilte der ortsansässige Medizinmann die ganze Truppe noch vollständig, da sie stets so gut Sorge zur Natur tragen. Nur knapp konnten sie so einer Katastrophe entkommen. Die Stimmung und das Essen des diesjährigen Pfingstlagers waren genial und sogar das Wetter spielte trotz miserablen Vorhersagen einigermassen mit. Erschöpft, „ein bisschen schmutzig“, mit grossartigen Erinnerungen und Vorfreude auf das kommende Kantonslager machte die Pfadi Big Horn sich auf den Heimweg.

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