Leserbeitrag
Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Möhlin

m Freitag, 1A5. Mai 2008 fand im reformierten Kirchgemeindesaal die Kirchgemeindeversammlung statt. Hauptthema war die Genehmigung der Jahresrechnung.

Marcel Siegrist
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Pfarrerin Christiane Bitterli begrüsste zur Versammlung die neu angestellte Sigristin Salome Metzger, die die Stelle ab April von Therese Schlachter übernahm. Sie wird damit im Team gemeinsam mit Sigristin Heidi Blaser an der reformierten Kirchgemeinde wirken. Die zweijährige Arbeit von Therese Schlachter als Sigristin wurde gewürdigt und mit Applaus und Blumen verdankt. Pfrn. Bitterli informierte, dass sie für die kommenden Wochen in ihrer Langzeitweiterbildung sei. Ihre Stellvertretung, Pfarrerin Judith Borter konnte leider nicht an der Versammlung teilnehmen, freut sich aber auf die künftige Arbeit in der Kirchgemeinde Möhlin.
Die Gemeinde konnten zur Kenntnis nehmen, dass im Rechnungsjahr 2008 in kleiner Überschuss, von CHF 18'000 resultierte. In ihren Erläuterungen führte Kirchengutsverwalterin Mélanie Camenisch aus, wie es zum Mehrertrag kam - trotz höherer Lohnkosten und Mehrausgaben beim Unterhalt der Liegenschaften. Sämtliche budgetierten Anlässe fanden zwar statt, kamen aber mit weniger Geld als budgetiert aus. Weiterhin konnten zusätzliche Erträge im Bereich Zinsen, Kirchensteuern und Quellensteuern verzeichnet werden. Die Revisoren hiessen die Jahresrechnung gut und empfahlen sie zur Genehmigung. Die Kirchgemeindeversammlung genehmigte die Jahresrechnung einstimmig mit grossem Dank an die Kirchengutsverwalterin.
Da für 2009 mit grösseren Unterhaltsarbeiten zu rechnen ist, beantragte die Kirchenpflege, den Mehrertrag für den Fond für Unterhalt zu verwenden, damit die Kirchenpflege notwendige Arbeiten möglichst schnell ausführen kann. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.
Zu Gast an diesem Abend war Frau Heidi Neeser, Präsidentin der Stiftung Diakonierappen. Die Stiftung wird regelmässig durch Spenden der reformierten Kirchgemeinde unterstützt. Frau Neeser zeigte sich erfreut, an die Versammlung eingeladen worden zu sein, um die Stiftung vorzustellen. Mit Beispielen zeigte sie auf, wie die gespendeten Gelder an bedürftige Personen verteilt werden. Gesuche können nicht durch die direkt betroffenen Personen gestellt werden, sondern nur über pfarramtliche oder soziale Dienste. Wichtig dabei sei vor allem, dass die Gesuchsteller in ihrer Notsituation begleitet werden. Seit Gründung der Stiftung 1996 seien über 680 Gesuche gestellt worden und ca. CHF 450'000 an Bedürftige ausbezahlt worden.
Pfarrerin Nadine Hassler Bütschi informierte die Gemeinde über das Projekt "Familienkirche - Generationenkirche", das von der Landeskirche lanciert wurde. Die Kirchgemeinde Möhlin wurde als eine von 5 Projektgemeinden ausgewählt und wird diesbezüglich von der Landeskirche unterstützt. Pfrn. Hassler Bütschi erklärte, was mit Familienkirche gemeint sei: Familienkirche bedeutet Generationenkirche, zwischen Alltag und Festtag / Kirche als Heimat, Kirche, die Geborgenheit vermittelt, Kirche, die Familie sein kann.
Das Ziel des Projekts sei es, den Qualitätsstandard der reformierten Kirche Möhlin als Familien- und Generationenkirche zuwischen Festtag und Alltag zu überprüfen und Inhalt, Thema und Gebäude danach auszurichten. Einiges wurde bereits erreicht: dank der Arbeit des "Leitbildes" sind Identität, Stärken und Schwächen bekannt.
Nun gilt es einen Schritt weiter zu gehen: Konkret geht es dabei unter anderem um die Gestaltung der Kirchenwiese. Aber auch andere Themen wären zu bearbeiten!
Kirchenpflegepräsident Claude Chautems lud dazu ein, in einem Gremium am Projekt mitzuarbeiten und eigene Ideen einzubringen. Ziel sei es "Bewährtes zu stärken, Neues zu integrieren und nicht mehr gewünschtes mutig sterben zu lassen".
Zum Foto: Kirchenpflegepräsident Claude Chautems mit der ehemaligen Sigristin Therese Schlachter (links) und der neuen Sigristin Salome Metzger (rechts). Nicht im Bild: Heidi Blaser, langjährige und immer noch amtierende Sigristin

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