Leserbeitrag
Vereinsreise nach Freiburg im Breisgau

Fabienne Schmid
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Bilder zum Leserbeitrag

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Am Wochenende vom 15./16. September war es endlich wieder soweit. Zwanzig Frauen des DTV Full-Reuenthal machten sich am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Freiburg im Breisgau. Im Zug wurden sie von Esther mit einem Glas Sekt oder Orangensaft überrascht und Martina verteilte frischgebackene Zopf-Vögeli. Das haben natürlich alle dankbar entgegengenommen.

Gegen 9:00 Uhr kam die fröhliche Schar in Freiburg an. Nach dem Einstellen des Gepäcks im Hotel „InterCity“ ging’s zu Fuss in die Stadt. Hier herrschte bereits Hochbetrieb. Auf dem Münsterplatz war Markt. Es wurde frisches Gemüse, schöne Blumen und reichlich Esswaren angeboten.

Um 10.00 Uhr kamen die Fullerinnen in den Genuss einer interessanten Stadtführung. Besonders beeindruckend war die Geschichte über das Münster. Es ist die im romanischen und größtenteils im gotischen Stil erbaute römisch-katholische Stadtkirche von Freiburg im Breisgau. Sie wurde von ca. 1200 bis offiziell 1513 erbaut. Da Freiburg seit 1827 Bischofssitz ist, ist die Kirche heute formell eine Kathedrale, wird aber aus Tradition Münster und nicht Dom genannt. Das Münster wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, obwohl die umgebenden Gebäude durch den Bombenangriff vom November 1944 weitgehend in Schutt und Asche lagen. Auch die Glasfenster sind original erhalten, da man sie vor den Bombenangriffen aus dem Münster entfernte und sie bis nach Kriegsende sicher lagerte.

Der markante Turm des Münsters ist 116 Meter hoch. Nach Fertigstellung um 1330 gehörte das Freiburger Münster über ein Jahrhundert zu den höchsten Kirchenbauten der damaligen Welt.

Nach der Stadtführung war genug Zeit um die Markthalle mit dem Food Tempel beim Martinsturm oder das Naturmuseum zu erkunden. Es bildeten sich Gruppen mit verschiedenen Interessen. Einige gingen auf Shoppingtour J in der Kajo, Kaiser-Joseph-Strasse. Andere wollten die Stadt weiter erkunden.

Zum gemeinsamen Abendessen im Ristorante „La Piazza“ traffen sich alle wieder. Später genehmigte man sich einen Schlummertrunk im Club Kagan, und als endlich die Tanzfläche eröffnet wurde, tanzte sich ein kleines Grüppchen bis zum frühen Morgen die Füsse wund.

Nach einem feinen Morgenessen am Sonntag fuhren die Turnerinnen mit dem Tram zur Talstation der Schauinsland-Bahn. Danach ging es mit der Gondel auf den 1284m hohen Hausberg Schuinsland.

Die schönste Aussicht konnte man dann auf dem Turm geniessen. Der vom Oberbürgermeister Eugen Keidel benannte und 1981 errichtete Aussichtsturm auf dem Schauinslandgipfel hat eine Aussichtsplattform in etwa 20 m Höhe. Die Aussicht ist wunderbar bis zu den Vogesen und auf die Schweizer Alpen.

Um 14:00 Uhr besammelte sich die Mehrheit der Frauen bei der Bergstation für die Downinsland-Rollerstrecke mit grossen Trottinets. Bevor es aber mit rasantem Tempo den Berg wieder runterging, wurden alle mit Knie- und Ellenbogenschonern, Handschuhen und Helm ausgestattet, was auch 75 Jährigen gut steht, gäll Irene?! Bald hatte man Mühe, wer ist jetzt wer? Danach gab es noch eine Instruktion der Trottis und los gings! Die Strecke fing sehr anspruchsvoll an, z. Teil waren die Wege sehr eng und steil, auch hatte es immer wieder grosse Steine oder Wurzeln mitten im Weg. In der 2. Etappe gab es leider einen Sturz, doch dank den vielen Schonern kam Doris mit einem Schrecken davon. Am Schluss der 8km langen Downhill-Strecke waren zwar alle froh dass es fertig war - doch cool fanden es trotzdem Alle.

Am späten Nachmittag trafen sich alle wieder im Gartenrestaurant auf dem Rathausplatz, genossen warme Sonnenstrahlen und lauschten der Musik bevor sie die Heimreise antraten. Vielen Dank an Andrea und Esther für das Organisieren der schönen Reise.

Monika Stephan

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