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Vereinreise Männerriege Oeschgen

Franz Zundel
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Vereinsreise der Männerriege Oeschgen

„Wer etwas erleben will der muss auf Reisen gehen und das möglichst am frühen Morgen.“ So etwa hatte sich unsere Reiseleiter Stefan Reimann und Richi Stocker unser Start der diesjährigen Vereinsreise vorgestellt.

Um 05:10 Uhr trafen sich 19 Männerriegler unter der Autobahnbrücke beim „Brüggli“ zum gemeinsamen Marsch an den Bahnhof nach Frick. Nach eingehender Personenkontrolle und Billetabgabe bestieg man den Zug der uns über Zürich nach Chur brachte. Nach einer kurzen Umstiegs Pause auf den Zug der Albulastrecke genoss man die Wunderschöne Fahrt mit dem Albulaexpress. Die vielen Schluchten, Tunnels und vor allem die Brücken mit den grossen Spannweiten regten schon zum Denken an, wie unsere Vorfahren dies alles gebaut hatten. Unser erstes grosse Etappenziel erreicht wir kurz vor 10:00 Uhr in Punt Muragl wo man sofort in die Standseilbahn umstieg die uns auf den 2‘454 m hohen Muottas Muragl brachte. Nah einer kurzen Kaffeepause und einer süssen Stärkung nahm man die Wanderung zur Alp Languard 2‘325 m unter die Füsse. Nach halber Strecke teilte sich die Gruppe auf und die Hälfte der Gruppe besuchten die Segantinihütte auf 2‘730 m und Wanderten anschliessend auf die Alp Languard wo man sich wieder traf. Unterwegs geniesste jeder seine eigenes, feines Z‘mittag aus dem Rucksack. Die letzten 500 Höhenmeter nach Piontresina wurden im strammen Schritt, in knapp einer Stunde zurückgelegt. Anschliessend bezog man die Zimmer und machte sich für das Abendessen bereit. Selbstverständlich durfte nach dem Nachtessen das erkunden des Nachtlebens in Pontresina nicht fehlen. So zog die halbe Gruppe ins Dorf um die Bar’s und Lounges eingehend zu testen. Am nächsten Morgen war um 07:00 Uhr Tagwache die für einige der Nachtschwärmer wohl etwas zu früh war. Auf der Fahrt mit dem Zug nach Bernina Ospizo 2‘253 m bewunderte man den Morderatschgletscher der wie viele Gletscher vom heissen Sommer und den wärmeren Wintern zurückgegangen ist. Weiter ging es zu Fuss Richtung Sassal Mason 2‘355 m. Da das Wetter aber keine freundlichen Absichten hatte, mussten wir den direkten Weg nach Alp Grüm 2‘150 m einschlagen. Kaum angekommen fing es an zu Regnen. So entschloss man sich vorerst im Albergo Ristorante Alp Grüm zu verpflegen. Der anhaltende Regen liess es nicht zu eine extrarunde zu Fuss einzulegen, so dass man weiter im sehr Gemütlichen Ristorante, das keinem schwer gefallen ist, sich weiter zu verpflegen und die vielen Kulinarischen Leckerbissen, die alle in der hauseigenen Küche hergestellt werden, zu geniessen. Um viertel vor vier hiess es aber trotzdem bereitmachen, die Schulden zu begleichen, was einige wohl zu Denken vermag das Sie ein paar Quadratmeter Land gekauft hatten und den Fussmarsch zum Bahnhof Alp Grüm zurückzulegen. Der Berninaexpress bracht uns über Pontresina, und den Vereinatunnel nach Langquart wo man in den Schnellzug via Ziegelbrücke, Zürich wieder zurück ins Fricktal gelang. Zwei wunderschöne Tage, mit vielen neuen Landschaften durften wir geniessen und erleben. Herzlichen Dank an unsere Reiseleiter Stefan Reimann und Richi Stocker.

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