Leserbeitrag
Uselüüti 2016 an der Schule Egliswil

Marcel Siegrist
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Gerne werden Abschiede dafür genutzt Geheimisse, die lange gut gehütet worden sind, nun doch noch preiszugeben. So geschehen auch an der Uselüüti in Egliswil. Da plauderten die scheidenden Sechstklässler freimütig „aus dem Nähkästchen“. Sie spielten vor dem sichtlich vergnügten Publikum Szenen aus dem Schulalltag. So erfährt das Publikum von Schülern, die am frühen Morgen den Kopf lieber noch auf das Pult legen oder solchen die genau bei Lektionsbeginn merken, dass sie ihren Schulsack auf dem Pausenhof liegen gelassen haben, von Elternbriefen (oh Wunder noch von der 1. Klasse her), die aus den Tiefen des Schulsacks den Weg ans Licht finden und anderem mehr. Typisch Schüler eben!

Aber auch die jüngeren Kinder wissen viel über ihre Kameraden, die nun die Schule verlassen, zu berichten. So werden die Sechstklässler einzeln auf die Bühne gerufen und mit eigens für sie gedichteten Versen gewürdigt. Ein Gedicht wird vorgetragen und jeder Sechstklässler erhält einen Energieriegel mit auf den Weg. Die Kleinsten tragen ihre guten Wünsche mit bekannten Liedmelodien vor und schwingen dazu das Egliswilerwappen.

So kann die Schulleiterin, welche nach 6 Jahren erfolgreicher Tätigkeit gleichzeitig auch Abschied von der Schule Egliswil nimmt, am Schluss der Feier die Sechstklässler mit Rosen verabschieden und sicher sein, dass sie an der Schule Egliswil alles Notwendige und Nützliche auf den Weg an die Oberstufe in Seengen mitbekommen haben. Gerne wiederholt sie den Refrain vom Abschiedslied der Dritt- und Viertklässler: „Ein Hoch auf das, was vor euch liegt, dass es das Beste für euch gibt!“

Ruth Huber

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