Leserbeitrag
SVP Würenlingen diskutierte Gmeinds-Traktanden

Die Partei sagt Nein zum Kreiselknoten Kreuzboden.

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Am Mittwoch, 10. Juni 2009 führte die SVP Würenlingen im Landgasthof Bären ab 19.30 Uhr einmal mehr ihre Orientierung für die kommende Ortsbürger- und Gemeindeversammlung durch. Die anstehenden Traktanden wurden mit einer ansehnlichen Anzahl Teilnehmern rege diskutiert.

Zum Traktandum 5 „Kreiselknoten Kreuzboden" sagt die SVP klar Nein. Die zu tragenden Kosten von 1,900 Millionen Franken und der damit verbundene Verlust von wertvollem Industrieland stehen in keinem Verhältnis zum daraus resultierenden Nutzen. Wenn schon ein Kreisel die mögliche Lösung darstellt, dann fordert die SVP den Gemeinderat auf, die Variante „Kreisel auf Höhe Cafe Schneider/BP-Tankstelle zu prüfen. Die sinnvollste Variante ist die Folgende: Erstellen einer kleinen 3-teiligen Ampelanlage, um für die Postautos die Ausfahrt aus der Kreuzbodenstrasse auf einfache, kostengünstige Art zu gewährleisten. Die dafür notwendigen Installationen sind zum Teil bereits seit Jahren im Strassenuntergrund eingebaut.

Auch das neue Reglement der Fernwärmeversorgung Würenlingen gab viel zu diskutieren Die SVP empfehlt den Bürgerinnen und Bürgern, dieses Traktandum abzulehnen, da einige Artikel aus aus nicht nachvollziehbaren Gründen zum Nachteil der Fernwärmekunden geändert wurden. So wird z.B. die gegenseitige Kündigungsfrist von derzeit 5 Jahren auf 10 Jahre angehoben.

Zum Entsorgungsreglement sagt die SVP Ja. Die seit dem 1. Januar 2008 festgelegten Tarife für die Entsorgungsklebemarken werden nun festgeschrieben. Sie sind verursachergerechter als die bisher vorgesehene Haushaltspauschale von 50 Franken. Es ist zu hoffen, dass damit eine ausgeglichene Rechnung erreicht werden kann.

Der Einbau von Wasseruhren führte bei manchen Anwesenden zu Kopfschütteln. Zwar ist landläufig bekannt, dass mit dem Einbau von Wasseruhren zu Beginn der Wasserverbrauch sinkt, jedoch nach einiger Zeit wieder auf etwa gleichem Niveau steigt. Anderseits fliessen durch sinkenden Wasserverbrauch auch weniger Gebühren in die Wasserversorgung, womit die so oder so fixen Kosten nicht mehr gleich gedeckt sind wie bisher. Ein allfälliger Fehlbetrag müsste durch höhere Wassergebühren kompensiert werden. Zudem sind die Kosten für Installationen und die periodischen Zählerkontrollen im Verhältnis zum möglichen Wassersparpotenzial überproportional hoch, müssen doch die Wasserzähler für die amtliche Messung ausgebaut werden. Für den Einbau muss mit Investitionen von gut 1,50 Mio. Franken gerechnet werden. Dieses Traktandum ist daher abzulehnen.

Dafür steht die SVP für ein Ja bei Traktandum 9 „Umbau Stufenpumpwerk ‹Auf Berg› sowie für die „Festsetzung der Gemeinderatsbesoldung" im Traktandum 10 ein.

Im Weiteren informierte die Parteileitung über aktuelle Geschehnisse in der Partei und der Gemeinde sowie über den anstehenden Wahlherbst. Nun freuen wir uns auf eine zahlreiche Beteiligung an der kommenden Gemeindeversammlung sowie auf interessante Gemeindewahlen.

SVP Würenlingen

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