Leserbeitrag
Suppentag der reformierten Kirchgemeinde Seon

Ueli Röthenmund
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Die Kirchgemeinde lud zum gemeinsamen Suppenessen. Trotz wunderbarem Frühlingswetter liess sich eine Schar Menschen nicht nehmen am diesjährigen Suppentag teilzunehmen. Die Kollekte konzentrierte sich auf die Hilfe im Südsudan. Die Partnerorganisationen von Mission 21 sind historisch bedingt im Südsudan lokalisiert. Hier sind nach zwei Jahren Eigenstaatlichkeit erste Erfolge zu verzeichnen, aber die Situation bleibt schwierig. Positiv zu werten ist die stärkere Einbeziehung der Kirchen in den internen Friedens- und Versöhnungsprozess. Konkret wurde die landesweite Jugendarbeit und das Strassenkinderheim, sowie die Bildung für die Zukunft unterstützt. Diese Projekte bilden die solide Grundlage für den Aufbau des Landes, denn: " Die Saat von heute ist das Brot von morgen". "Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch." Mit diesem ermutigenden Psalmwort begrüsste Pfarrer Jürg von Niederhäusern die freudig gestimmte "Suppentagsgemeinde" zum Gottesdienst, der ganz im Zeichen des Lobens und Dankens stand. Die Gemeinde erlebte in der fundierten Predigt, wie Jesus auf wunderbare Weise mit zwei Broten und fünf Fischen 5000 Menschen genug zu essen geben konnte. Auch heute kann Jesus durch uns mit dem wenigen, das wir ihm anvertrauen, Grosses bewirken. Grund zur Freude und Dankbarkeit! Der Gottesdienst wurde durch die Aabach-Sänger musikalisch umrahmt. Nach dem Gottesdienst traf sich jung und alt zum gemeinsamen Suppenessen im Kirchgemeindehaus. Die von Margrit Dössegger und Rosmarie Röthenmund gekochte Suppe fand reissenden Absatz. Anschliessend wartete ein süsses Desssert auf die Teilnehmenden. Die Hallwiler Aabach-Sänger ihrerseits offerierten ein musikalisches Dessert. Eröffnet wurde das kleine Konzert, erstmals unter der Leitung von Maik Brügmann mit dem Vereinslied "Aabach-Sänger-Lied", gefolgt von schön vorgetragenen Weinliedern und dem bekannten "Im On My Way". Nach dem verdienten Applaus für die Sängerinnen und Sänger zog es manche in den lauen Frühlingsnachmittag zu einem Spaziergang.

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