Leserbeitrag
Stellungnahme der CVP Neuenhof zur Gemeindeversammlung

Zustimmung zur Rechnung

Marcel Siegrist
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An der Parteiversammlung vom 15. Juni liessen sich die Anwesenden vom Parteipräsidenten und Gemeindeammann Walter Benz ausführlich über die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 27. Juni informieren. Vom - wie gewohnt - informativen Rechenschaftsbericht 2010 wird zustimmend Kenntnis genommen.

Rechnungsabschluss 2010
Das zwar negative, aber im Vergleich mit dem Voranschlag mit Fr. 728'000.- verbesserte Ergeb-nis wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Der Aufwandüberschuss beträgt immer noch Fr. 1'591'779.41 und lässt daher keine Euphorie aufkommen. Nach wie vor liegt das Problem auf der Einnahmenseite. Kein Verständnis haben die Anwesenden mit dem Verhalten unserer Regierung in Aarau - da werden - ausser dass der Steuerfuss in die stratosphärische Höhen gedrückt wer-den sollte - keine Lösungen gesucht. Dank gehört dem Gemeinderat und den Mitarbeitern der Gemeinde, die diesem äusseren Druck standhalten.

Erweiterung Schul- und Jugendsozialarbeit, Stellenerhöhung
Eine Zeiterscheinung, die rund Fr. 150'000.- pro Jahr mehr kostet. Der Vergleich mit anderen Gemeinden zeigt, dass Neuenhof bis heute eher unterdotiert ist. Dem Antrag wird nicht mit Freu-den, aber aus der Notwendigkeit heraus, Zustimmung erteilt.

Einbürgerungen
10 Gesuche mit 11 Personen erfüllen die geforderten Voraussetzungen. Ungern gesehen wird, dass eine Ehefrau die Wohnsitzvoraussetzungen nicht erfüllt, aber der Ehemann mit Kind trotzdem eingebürgert werden kann. Das Problem liegt an unserem schweizerischen Gesetz und kann nur von unseren Parlamentariern in Bern gelöst werden. Eine ablehnende Haltung durch die Ge-meindeversammlung wäre eine Protestaktion - aber auch nicht mehr. Das Recht zur Einbürge-rung bleibt bestehen -leider.

uro (Ueli Rothenfluh, Präsident CVP Neuenhof)