Leserbeitrag
Stadtarchitekt Baumgartner: Dietikon gefällt mir so, wie es ist

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Stadtarchitekt Baumgartner: Dietikon gefällt mir so, wie es ist, LZ 09.01.2013
Ich bin weder Gelehrter noch Studierter. Als architektonischer Laie und Nobody kann ich jedoch die Baugestaltung im Zentrum Dietikon nicht als einladend, geglückt oder gar schön bezeichnen. Vielmehr ist es eine kalte eher abstossende und unfreundliche Betongestaltung. Erfreulich, dass sich Peter Baumgartner, Stadtarchitekt diesbezüglich geäussert hat. Was im Zentrum von Dietikon zusammengeschustert wurde ist in der Tat kein Ruhmesblatt. Erfreulicherweise steht eine Markthalle (kein Prunkstück). Erfreulich auch die Zeltaufbauvorrichtung welche vorbereitet und eingerichtet wurde. Möchte jedoch ein Verein das von Steuerzahlern finanzierte Zelt oder den Platz nutzen, werden diese zur Kasse gebeten. Wie dies bei Veranstaltungen von Multikulti, ethnisch fremden und ausländischen Gruppierungen, Cliquen oder Vereinigungen gehandhabt wird, ist mir leider nicht bekannt.
Während meiner Vereinszugehörigkeit in Dietikon entsprach dies der genannten Fakten.
Das im Zickzack durch den Kern Dietikon führende Verkehrskonzept ruft Unverständnis, Verwunderung und Kopfschütteln hervor. Solche Entwicklungen entstammen vorwiegend von Studierten und Gelehrten. Normale, vorausschauende und weitsichtige Denkweise scheinen einigen hochgeschulten und studierten Köpfen / Juristen abhanden gekommen zu sein. Es gibt viel zu viele Studierte und Gelehrte nur Gescheite fehlen. Letztere kommen aus dem Fussvolk. Vorschläge gewöhnlicher Bürger (Fussvolk) sind meistens nicht erwünscht und kommen bei den Behörden sehr schlecht oder gar nicht an. Sie sind ja studiert müssen / wollen den Stuhl halten um ihre Berechtigung zu festigen und statuieren.
Vor einigen Jahren kamen tolle Vorschläge, welche zur Verbesserung und Abschwächung des Innerstädtischen Verkehrs beigetragen hätten. BDB via Tunnel Zufahrt zum Bahnhof. Untertunnelung der Strassen Hauptachse durch das Zentrum Dietikon. Leider wurden diese guten Ideen, welche zu enormer Beruhigung und Verbesserung des oberirdischen Verkehrs geführt hätten, bekämpft und verworfen. Dies entsprach derselben Jahrhundert Dummheit wie die Ablehnung des U-Bahn Baus in der Stadt Zürich Ende 60er / Anfang 70 Jahre.
Das Zentrum Dietikon hat keinerlei Anziehungs- und Ausstrahlungskraft. Ein grauer, öder und kalter Platz. Ausnahmen gibt’s, wenn die Stadt gemeinsam mit Vereinen, welche ja dann zur Kasse gebeten werden, Festivitäten veranstaltet oder veranstalten will.
b. klaus, dietikon / tiengen

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