Leserbeitrag
Sportlager Umiken in Savognin

Konrad Matter
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Sportlager Umiken in Savognin

Samstag, 6. Februar um 15:00 Uhr. Beim Parkplatz der Turnhalle Umiken warten ein Auto und ein Transporter darauf mit Ausrüstung, Material und Gepäck beladen zu werden. Eine erste Gelegenheit einander wieder zu sehen oder kurz kennenzulernen. Nachdem alles sicher verstaut ist, macht sich das erste Leiterteam auf den Weg. Am nächsten Tag geht es für 36 Kinder und die restlichen Leiter um 07:00 Uhr am Bahnhof Brugg los. Voller Spannung harren wir im Zug aus, bis wir endlich, nach dreistündiger Reise mit Zug und Postauto, Savognin erreichen. Schnell werden die Zimmer bezogen, denn trotz des schlechten Wetters ist die Vorfreude auf den Schneesport gross. Leider ist nach dem Lunch der Schnee schon etwas verfahren und wir kehren etwas früher als erwartet zum täglichen z’Vieri ins Lagerhaus zurück. Die Zeit nutzen wir für unsere, zum Motto passende Helmdeko, für die wir schon seit Jahren auf den savogniner Pisten bekannt sind. Ein abwechslungsreiches Abendprogramm erwartet die Kinder. Nebst dem traditionellen OL, einem Filmabend und Schlitteln, haben uns die Bergbahnen Savognin ein Nachtskifahren ermöglicht. Höhepunkt ist das alljährliche Skirennen am Donnerstag, bei dem alle zeigen, was sie können. Das traumhafte Wetter ist das Pünktchen auf dem i. Die familiäre Stimmung, die unter den Kindern und Leitern im Lager herrscht und so geschätzt wird, ist allgegenwertig aber am meisten spürt man sie beim Rangverlesen am Abend, hoch über den Lichtern von Savognin, wenn bei jedem genannten Namen der Beifall tobt. Ein feines Fondue über dem offenen Feuer rundet den Tag perfekt ab. Am Freitag geht es das letzte Mal auf die Piste. Das Wetter spielt mit und wir toben uns noch einmal so richtig aus, bevor es ans Packen und Aufräumen geht. Beim Abendessen wird die Küche mit einem lautstarken “Zigge Zagge“ gelobt. Die ganze Woche konnten wir speisen wie die “Götter der Wikinger“. Einmal mehr ein Lager ohne Verletzte. Gegen Ende Woche hat die Grippe einige erwischt, dennoch liessen sich die Kinder nicht unterkriegen und machten so viel mit wie sie konnten. Ein grosses Dankeschön allen Teilnehmern. JR+AM

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