Leserbeitrag
Sommerlager Jubla Surbtal

Sommerlager zum Motto "Zur falsche Zit"

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Gut gelaunt reiste letzten Samstag die Jubla Surbtal nach Haslen (GL). Dort verbrachten die 31 Kinder und ihre Leiter eine wunderschöne, warme und aufregende Lagerwoche zum Motto "Zur falsche Zit". Nebst Baden im Whirlpool, Geländespielen und Volkstänzen musste in Zusammenarbeit mit der Polizei ein mysteriöser Fall aufgedeckt werden. Dafür wurde die tapfere Truppe Ende der Woche mit einem Zertifikat und jedes einzelne Kind mit einer Plakette ausgezeichnet.

Im Lagerhaus angekommen, musste festgestellt werden, dass nur ein Wasserhahn im Haus gebraucht werden durfte. Wieso das Wasser aus den anderen Hähnen nicht trinkbar war, war vorerst ein mysteriöses Rätsel. Als mitten in der ersten Nacht der Wasseralarm losging, kam Willi Hug, der Wasserexperte, vorbei. Weil er die Wasserwerte in Ruhe überprüfen wollte, verliess die gesamte Schar das Lagerhaus und unternahm einen Nachtspaziergang. Im Wald folgte ein schockierender Fund: tote Fische in einer Pfütze. Sofort wurde Willi Hug darüber informiert. Dieser meinte, er werde die Polizei benachrichtigen. Bei der Wanderung am Montag wurden immer wieder rätselhafte Gegenstände wie z.B ein Reagenzglas, Farbe, ein Eimer und ein Rohr entdeckt. Kurz vor der Ankunft beim Lagerhaus stiess die erschöpfte Wandergruppe auf drei Unbekannte. Sie schienen seriös etwas zu erforschen und es konnte davon ausgegangen werden, dass die Polizei sie geschickt hatte, um die Lage zu überprüfen.

Gegen Abend kamen zwei Polizeibeamte vorbei. Sie wollten Informationen über die gefundenen Gegenstände und die toten Fische. Als sie von den drei Unbekannten erfuhren, schienen sie sehr verwirrt, weil ihr Forschungsteam erst am Tag darauf vorbei kommen wollte. Die Sache wurde der Polizei zu heikel und sie schickten einen Fahndungsprofi vorbei. Dieser zeichnete mit den Kindern Phantombilder der Unbekannten. Die rätselhaften Gegenstände sammelte er alle in einem Koffer, den er den hilfsbereiten Lagerteilnehmern dann zum Überwachen anvertraute.

Am nächsten Morgen wurde das gemütliche Brunch im Lager durch den überraschenden Besuch der Unbekannten gestört. Sie holten sich den Koffer zurück. Was sie aber noch nicht wussten, war, dass sie den falschen Koffer an sich genommen hatten. Als die Polizei davon erfuhr, schickte diese sämtliche Lagerteilnehmer in kleinen Gruppen auf einen Überlebenstag ins Dorf, damit sie nicht auffindbar waren.

Am Abend wieder im Lagerhaus angekommen, entdeckten die Kinder einen Erpressungsbrief. Noch einmal kam die Polizei vorbei. Diesmal nahmen sie die beunruhigte Jubla-Schar ins Zeugen-Schutzprogramm auf. Alle mussten ihren Namen ändern und nur noch mit Akzent oder in einem anderen Dialekt sprechen. Am Freitagabend dann fiel allen ein Stein vom Herzen, als sie erfuhren, dass die drei Unbekannten gefasst worden waren. Es waren drei Forscher, die ihre radioaktiven Abfallstoffe in der Wasserquelle oben am Lagerhaus entsorgt hatten. Dadurch wurden die Wasserzuleitungen in der Gegend verseucht. Überglücklich darüber, dass alle wieder die eigene Identität annehmen durften, feierten sie den ganzen Abend. Und auch bei der Heimreise trugen einige noch stolz ihre Plaketten, welche sie von der Polizei überreicht bekommen hatten.

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