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Skitage der Männerriege in Obersaxen

Walter Schaad
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Foto2.jpg Gipfeltrunk
Foto3.jpg Bettmümpfeli

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Res Kiener aus Zetzwil

12 aufgrund der Wettervorhersagen skeptische Männerriegler reisten traditionsgemäss mit den beiden „Vereinsbussen“ diesmal Richtung Bündnerland.

Trotz Freitag, ging die Reise ganz flott voran. Verschneite Strassen Richtung Flims erforderten eine besondere Aufmerksamkeit und die happigen Steigungen Richtung Obersaxen schafften wir nur dank EPS ohne Kettenmontage sprichwörtlich auf dem letzten Zacken. Von der Chefin wurden wir persönlich begrüsst und nach dem Zimmerbezug im Hotel Post und dem Starter-Drink im Seniorenzimmer gings mit dem Postauto zur Talstation Meierhof. Kaum auf dem Sessellift, drückten auch schon die ersten Sonnenstrahlen. Neu verschneite, menschenleere Pisten luden zum gemütlichen Carven ein.

Stein, Piz Mundaun und Sezner, Kartitscha, Wali oder einfach Susi hiessen unsere künftigen Tummelplätze wo wir uns auch zwischenzeitlich mit bündnerischen aber auch appenzellerischen Spezialitäten stärkten. Völlig überrascht outete sich ein Vereinsmitglied und drückte, die Tasten eines Handörgelis für eine kurze Gesangs-Session. Erst nach der letzten Pistenkontrolle aber noch bei Tageslicht und Sturzfrei erreichten wir unsere Unterkunft später als geplant. Nach abgekürztem ID wurde ein ausgiebiges Fondue mit Beilagen serviert. Zur besseren Verdauung folgte ein Aufstieg per pedes zum Rufali-Sportzentrum wo uns Rolf „begeisterte“. Zur Begleitung des Alleinunterhalters - Rolf als Alpenflieger - waren auch unsere Stimmbänder gefragt. Ohne Kartenspiele mit einem anderen Rolf und seinem neu geschliffen Messer folgte das obligate Bettmümpfeli bevor die Aktiven als verschworene Truppe in ihre 2er Zimmer verschwanden.

Auf die trübe und Neblige Aussicht folgte ein ausgiebiges Frühstück mit diversen Eierspeisen. Kaum auf dem Sessellift begrüssten uns auch am Samstagmorgen bei relativ kühlen Temperaturen viele warme Sonnenstrahlen. Das Mittagessen nahmen wir als Dutzend, geschlossen mit unserem Schneeschuh-Sportler ein. Zwei unersättliche reizten die Betriebszeit der Lifte bis zur letzten Minute aus. Die letzten Sonnenstrahlen genossen wir erneut bei Wisi und Susi. Nach emsigen Verladen ging unsere Reise bei besten Strassenverhältnissen wieder Richtung Unterland wo wir nach einem Pit Stop in Abbu, Zetzbu noch vor 20.00 h erreichten. Ein grosses Dankeschön gilt den beiden Chauffeuren, Wolfgang für die reibungslose Organisation und den 12 Hauptakteuren.

Autor: Res Kiener aus Zetzwil

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