Leserbeitrag
Ski–Week(end) der Männerriege Zetzwil

Marcel Siegrist
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Bilder zum Leserbeitrag

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11 Männerriegler reisten traditionsgemäss mit den beiden „Vereinsbussen“ Richtung Urnerland. Nach dem obligaten Kaffeehalt und der Zwischenverpflegung an Bord erreichten wir Andermatt wo wir uns auf dem Bahnhof für den nächsten Zug nach Oberalp bereitmachten. Unsere diesjährige Unterkunft war erstmals direkt beim Bahnhof Oberalppass im Calmot.

Sonnenstrahlen und super Schneeverhältnisse verhinderten einen weiteren Kaffeehalt und so ging es sofort ab auf die bestens hergerichteten Pisten. Nach lockerem einfahren führte die weitere Reise via Val-Val, Cuolm Val nach Milez bis hinunter nach Dieni im Bündnerland.

Erst nach 11 h erfolgte eine ausgiebige Pause mit Getränken und kleinen Snacks im Skigebiet. Die Aussicht auf die tief verschneite Gegend mit einer Schneehöhe von rund 2.70 M war bombastisch. Ueber Mittag war dann wieder Skifahren angesagt. Dazwischen gab es auch einige dunkle Wolken was für äusserst schlechte Sichtverhältnisse sorgte und ein zweiter Boxenstop im Barhüttli heraufbeschwor. Bei Schneetreiben beschlossen wir kurzerhand eine letzte Talfahrt und dann mit der Bahn zu unserer Unterkunft zu fahren.

Nach einem Begrüssungsapéro und Zimmerbezug folgte ein feines Nachtessen. Der Ausgangsrayon war ziemlich eingeschränkt so begnügten wir uns bei Hoseabe im Berghaus. Einzig für die hartgesottenen gab es um Mitternacht noch einen kurzen barfuss Neuschnee-Trail zu absolvieren, bevor die obligate Stärkung sogar mit Gästen aus dem Baselbiet in der grosszügigen Unterkunft erfolgte, wo einzig das fehlen eines Tisches für kurze Probleme sorgte.

Bereits kurz nach 07.30 h waren mit Ausnahme des pensionierten Zimmers die Mehrheit beim grosszügigen Frühstück. Sonnenstrahlen und 20 cm Neuschnee auf dem Oberalp trieben uns bereits um 09.00 h auf die Skipisten. Dunkle Wolken auf der Bündner-Seite bestätigten unsere Befürchtung auf Nebel und schlechte Sicht. Nach einem ersten Kaffeehalt auf der Sonnenterrasse verzogen sich auch die Wolken im Bündnerland und sorgten für weitere herrliche Schneeverhältnisse. In unserer Apéro-Bar erfolgte eine ausgiebige Weisswein – Degustation aus Bündnerherrschaft mit Fondue- und Chnoblibrot. Die Rückkehr zum Oberalp erfolgte diesmal auf den Skiern, wo uns die Bahn erst um 17.00 h zum Nätschen transportierte. Dort wurden nochmals die Skier angeschnallt. Dies zur traditionellen Schluss- und Schussfahrt mit Reisegepäck, hinunter nach Andermatt. Die Rückkehr ins Nasse Unterland verlief Dank den beiden bewährten Chauffeuren bestens. Zwei tolle Skitage gehören bereits wieder der Vergangenheit an. Ein dickes Dankeschön gilt auch den zahlreichen Naturalspenden, welche immer genügend Abnehmer fanden. Für den einzigen Wehrmutstropfen sorgte ein Kriminal-Ski-Tourist, welcher einem Vereinskameraden die Skistöcke entwendete.

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