Leserbeitrag
Seniorennachmittag Stundenhilfe (Haushalthilfe) Niedergösgen

einst und jetzt

Helene Huber
Drucken

Trotz starke Bise und grimmiger Kälte folgten der Einlandung der Stundenhilfe Niedergösgen zum letzten Seniorennachmittag im Winterhalbjahr 2009/2010 zahlreiche SeniorInnen. Wärme und Sonne verbreite der frühlingshaft dekorierte Saal im ref. Kirchgemeindehaus, in dem die Präsidentin, Gabi von Arx-Geiser, die Gäste herzlich willkommen hiess. Frau Irène Amstutz entführte die Anwesenden mit den von ihr vorgelesen Geschichten und Gedichten von Josef Reinhard und Gottfried Keller in vergangene Zeiten. Das Gedicht „Muttersprache" wurde mit zustimmendem Nicken quittiert, „fordert" doch der Dichter darin die Pflege der Muttersprache, was in der heutigen Zeit besonders wichtig wäre, um die Wurzel des Schweizerdeutsch und die eigene Kultur zu pflegen. Die Geschichte von Jörg Hansli' Frau über den Alltag und die Sorgen einer kinderreichen Bauernfamilie und dem Rat des schlauen Kapuziners sowie Jene mit dem Titel „Ein Tag lang Doktor" über den listigen Schuhmache,r der sich mit einem falschen Doktortitel für die bereits ausgebuchte Operettenvorstellung Billete ergattern konnte, erheiterten die Anwesend und zauberten manch schelmisches Schmunzeln auf die Gesichter. Die Lesung wurde umrahmt von Rebecca und Miriam, zwei 10-jährige Mädchen, die ihr Können auf der Handorgel im Duett oder Solo zum Besten gaben.

Wie immer wurde von der Stundenhilfe Niedergösgen ein Zvieri offeriert. Die feinen Chäschuechli und die selbstgebackenen Kuchen mundeten allen. Dabei plauderten die Gäste angeregt und schienen den Nachmittag in angenehmer Gesellschaft sehr zu geniessen. h.h.

Aktuelle Nachrichten