Leserbeitrag
Seniorenferien der oekumenischen Gruppe aus Urdorf

Marcel Siegrist
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Eine Woche der fast unglaublichen Höhepunkte neigte sich dem Ende. Denn wer noch nie die Freundlichkeit, Zuvorkommenheit des Wirtepaars und der Belegschaft des Hotels Schweizerhof in Alt St. Johann erlebt hat, sollte dies rasch nachholen. So feines, altersgerechtes Essen mundet jedem!

Die Sonne strahlte jeden Tag um die Wette, sodass wir kaum mehr wissen, wie Wolken aussehen. Hoch interessant erlebten wir die Führung im Städli und Schloss Werdenberg; den Rundgang um den lieblichen See; die Führung in der Propstei und dem Kräutergarten in Alt St. Johann; vor allem aber auch die spannende Darstellung des Lebens von Huldrich (gnadenreich, voller Wohlwollen) Zwingli in seinem Geburtshaus in Wildhaus. Eine spezielle Freude erlebten wir auf der Kutschenfahrt an den Schwendisee, wo uns gar Kaffee und Schlorzifladen gespendet wurde. Ein Highlight war die Fahrt auf die Sellamatt, das Begehen des Klangweges mit erklingen lassen der installierten Musikinstrumente am Weg, dann besonders auch die Fahrt auf den Chäserugg. Wer hat schon je ein so klares Rundpanorama voller Schneeberge, Blumen, oder dem Walensee entdeckt? Einzig die Steinböcke liessen sich nicht blicken!

Dafür bestaunten wir das neu erbaute Gasthaus, das die Stararchitekten Herzog und de Meuron gestalteten – ja, sie setzten den Berg in Szene(wie das St. Galler Tagblatt schrieb).

Die Besinnungen, das gemeinsame Singen, die Atmosphäre in der Gemeinschaft klingen nach. Die Hilfsbereitschaft untereinander war beispielhaft. So staunten wir und freuten uns, als am Schlussabend bei urchiger Toggenburgerlivemusik fast alle Teilnehmenden das Tanzbein wieder einmal schwingen liessen! Den Ausklang bildete auf dem Heimweg ein Besuch im Zisterzienserinnenkloster Magdenau(1244) wie das anschliessende Essen im Klosterhof Rössli.

Dankbar und gesund sind wir wieder heimgekehrt, voller Erwartungen auf die Seniorenferien 2017.

Das Leiterteam

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