Leserbeitrag
Romantische Reise durch Böhmen und Mähren

Dieter Wundrak-Gunst
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IMG_0015.JPG Marktplatz von Budweis
IMG_0019.JPG Schloss Frauenburg (engl. Windsor-Castle
IMG_0013.JPG Karlsbrücke in Prag
IMG_0083.JPG Oben der DOM St.Veit, unten die Karls-Brücke. - in der goldenen Stadt Prag -
IMG_0037.JPG Im Senat rechts Senator Dr. Jaromir. Jermar
IMG_0017.JPG Der Senat in Tschechien.
IMG_0020.JPG Der Senat in Tschechien ist das Schloss vom Wallenstein. Auch interessant, dass Wallenstein in Memmingen im Allgäu war.
IMG_0006.JPG Karlstein Gebaut unter Kaiser Karl den IV.

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Heidi Wundrak-Gunst

Vom 5. – 13. September 2015, das war das Reiseprogramm von 28 Leuten von der Evangelisch Reformierten Kirche Frenkendorf und Füllinsdorf. Immer gut vorbereitet vom pensionierten Pfarrer Reiner Jansen und von Goldmann Reisen aus Berlin. Um 8.15 Uhr war die Versammlung am Dorfplatz in Frenkendorf. Auch am Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf wie im Niederschönthal Füllinsdorf konnte man noch zusteigen. Und dies mit der Firma Birseck Reisen aus Arlesheim. Der 1. Tag ging von Frenkendorf und Füllinsdorf via Zürich, St.Gallen, Bregenz, Wangen im Allgäu, Memmingen, Landsberg am Lech, München bis kurz vor Passau, dann nach Budweis. Das Bier von dieser Stadt ist ja weltweit bekannt. Wir konnten die Brauerei besuchen und eine Kostprobe vom Budweiser Bier geniessen. So konnte man die schöne Altstadt bestaunen. Sogar einen Fluss hatte es auch, einfach mit dem Namen Malse. In Budweis blieben wir 3 Tage über die Nacht. So kann man es benennen, einfach Budweis und das ländliche Böhmen. Und am 2. Tag ging es dann nach Krummau, die man die Perle Böhmens bezeichnet. So besuchten wir auch das Zisterzienser Kloster von Hohenfurth. Dann ging es der Moldau entlang nach Oberplan, wo es hat das Geburtshaus vom bekannten Dichter Adalbert Stifter. Am 3. Tag sahen wir das Schloss Kratochvile, dann das Dorf Hollschowitz, dann auch so einige Gehöfte, die im bäuerlichen Barockstil errichtet wurden. Auch einen typischen böhmischen Dorfplatz mit Fischteich konnten wir bestaunen. Es hat nämlich oft Karpfen, wo man dann als Schmaus auf dem Teller hat. Schnell verging die Zeit und schon hatte es den 4. Tag. Wir besuchten das Schloss Frauenburg, das mit dem Fürsten von Schwarzenburg etwas zu tun hat. Richtig, so ist auch der Fürst von Schwarzenburg ein Schweizer, obwohl geboren als Tscheche. Nach der Wende ging Fürst Karel Schwarzenberg wieder zurück in seine ursprüngliche Heimat Tschechien. Anfang der 1990er Jahre war er Kanzler des Präsidenten Vaclav Havel. Und danach war er auch noch Aussenminister. Mit dem politischen Engagement für seine Heimat setzte er die Tradition seiner Familie fort. Und auch Mähren war ja unser Reiseziel, das war dann am 5. Tag, wo wir die Hauptstadt von Mähren besuchten, nämlich Brünn. In Mähren übernachteten wir nur 2 Nächte. Als „Paris Mährens“ werden die Bauwerke der Belle Epoque bezeichnet. Wir sahen den Dom, das Alte Rathaus und die Kapuzinergruft. Also wieder ein Tag, der viele Sehenswürdigkeiten brachte. Und mit dem tschechischen Reiseleiter Vladislav Martynek hatten wir jemanden, der uns auch viel über die Geschichte und das Leben dieses Volkes berichten konnte. Und so hatte es schon den 6. Tag, wo es über Kuttenberg nach Prag ging. Kuttenberg ist eine alte Bergbaustadt, die es durch den Abbau von Silber und der Verarbeitung zu etwas gebracht hatte. Und am Abend waren wir dann schon in der goldenen Stadt Prag. Ganz normal, dass man dann am 7. und 8. Tag über die Karlsbrücke wandelte, dann auf dem Hradschin war, so auch den gotischen St.Veits-Dom und die Anlage der Prager Burg bestaunte. Und im Kloster Strahov sahen wir die berühmte Bibliothek und Raritätensammlung. Man könnte noch viel über Prag berichten. Einfach dies: Wir hatten wie in den Vorjahren wieder eine Reise in ein Land gemacht, das uns viel zu erzählen hatte. So auch der Schreiber dieses Berichtes hatte das Glück seinen Verwandten, der im tschechischen Parlament den Sitz von einem Senator einnimmt, auch einige Zeit, gemeinsam mit der Frau, bei einem guten Essen zu beglücken. Und wie immer, so auch hier, der Abschied war ja vorgegeben. Und so fuhren wir am 9. Tag wieder heim nach Frenkendorf und Füllinsdorf. Es stimmte einfach alles, so darf man schliessen.

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