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Regierungsrat Urs Hofmann lässt sich mit Grossratskandidierenden der SP Zurzach durch den

Dieter Andermatt
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Industriepark Solvay 2 Regierungsrat U. Hofmann, Grossrätin A. Andermatt, A. Tocco

Industriepark Solvay 2 Regierungsrat U. Hofmann, Grossrätin A. Andermatt, A. Tocco

Am Montag, 24. Sept. 2012, traf sich eine erfreulich grosse Schar von Interessierten, im Solvay Industriepark Zurzach. Dr. Michael Odenwald, Standortleiter von Solvay (Schweiz) AG persönlich führte die Interessierten mit Regierungsrat Urs Hofmann an deren Mitte, durch den Industriepark.

Auf dieser Führung zeigte Dr. Michael Odenwald zuerst die verschiedenen Massnahmen auf, die die Solvay (Schweiz) AG in den letzten Jahren unternommen hat, um die Umweltbelastungen zu reduzieren und die erfolgten Umweltschäden zurückzubauen und zu neutralisieren. Diese Arbeiten sind kostenintensiv und werden sicher noch weitere 15 – 20 Jahren nötig sein. Die Solvay stellt sich dieser Verpflichtung und wird auch in Zukunft alles daran setzen, die nötigen Massnahmen korrekt umzusetzen.

Anschliessend zeigte Dr. Michael Odenwald die aktuelle Situation im Solvay Industriepark Zurzach auf, der momentan mit rund 30 Firmen mit ca. 140 Arbeitsplätzen sehr gut besetzt ist. Davon sind 30 Mitarbeiter direkt bei der Firma Solvay beschäftigt. Neben Industriebetrieben wie den Firmen Comadur, HeiQ und Carbagas, sind auch einige Gewerbebetriebe im Industriepark tätig. Aber auch die im Entstehen begriffene Biogasanlage wird rund 30 Arbeitsplätze in die Region bringen. Glücklicherweise wird das Gas zur Hälfte aus Alt-Mineralölen und zur anderen Hälfte aus tierischen Abfallfetten hergestellt werden, was einen Grossteil der Kritiker verstummen liess.

Ein grosser Pluspunkt dieses Industrieparkes ist sicher die Anbindung an die Bahn mittels einem eigenen Industriegleis zum Bahnhof Rekingen und die Nähe zur Grenze.

Hr. Suter, Leiter des Zurzacher Werkes der Firma Comadur SA, einer 100 % Tochterfirma der Swatchgruppe, zeigte den Interessierten zum Schluss sein Werk und seine Erzeugnisse. Die Produktion von harten Bestandteilen für Uhren wie Kristallgläser etc. war sehr interessant. Dieser Rundgang und die Ausführungen von Hr. Suter waren eindrücklich . Manch einer schaute seine eigene Uhr plötzlich mit ganz anderen Augen an und war sich plötzlich bewusst, dass sich das Zurzibiet nicht immer nur am Rande der Zeit, am Rande der Schweiz, befindet.

Ein äusserst spannender Rundgang wurde abgerundet mit einem feinen Apéro in der Solvay-Kultur-Garderobe, wo alle Beteiligten den direkten Kontakt zu Regierungsrat Urs Hofmann pflegen konnten.

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