Leserbeitrag
Referat über das Erbrecht

Referat von Rechtsanwalt und Notar Dr. Ernst Kistler

Marcel Siegrist
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In der Aula des BWZ gab der Referent Ernst Kistler, Rechtsanwalt und Notar in Brugg, anhand von 30 Fragen über das Erbrecht die entsprechenden Antworten. Die wichtigsten Erkenntnisse: Der Erblasser ist an die gesetzlichen Vorschriften gebunden und hat die Richtlinien über die Quoten und den Pflichtteil zu berücksichtigen. Empfehlenswert ist es, bereits zu Lebzieten einen Teil des Vermögens als-Erb-Vorbezug zu verteilen. Kistlers Empfelungen: «Machen sie auch so früh als möglich ein handgeschriebenes Testament, das beim Gericht deponiert werden muss!» Bei modernen Lebenspartnerschaften (ohne Heirat) ist eine notariell beglaubigte Vereinbarung zu empfehlen. Patientenverfügungen sind so zu deponieren, dass nach dem jTod ein sofortiger Zugang möglich ist. Es ist von Vorteil, einen ortsansässigen Willensvollstrecker zu bestimmen, der unmittelbar nach dem Ableben des Erblassers vor Ort ist. Dieser kann die Wünsche des Erblassers am besten vertreten und wird in der Regel als neutrale Person oder Schiedsrichter von den Erben akzeptiert. Die Diskussion wurde rege benutzt und der Referent ging auf die individuellen Fragen ein. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Referent jeweils am ersten und dritten Mittwoch im Monat für die unentgeltlich Rechtsberatung von 17.30 bis 1830 Uhr zur Verfügung steht. Auskung und Anmeldung unter 056 44 152 41. Das Interesse an solchen Referaten wurde auch durch die kürzlich durchgeführte Umfrage bestätigt, die im Rahmen der Broschürenverteilung 60+ durchgeführt wurde. (kb)

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