Leserbeitrag
Präsident Trump war am Jahreskonzert des Männerchor Gipf-Oberfrick

Roger INGOLD
Drucken
Teilen
Männerchor Gipf-Oberfrick Jahreskonzert 2018 Männerchörler im Freizeit T-Shirt

Männerchor Gipf-Oberfrick Jahreskonzert 2018 Männerchörler im Freizeit T-Shirt

Im September 2017 feierte der Männerchor Gipf-Oberfrick sein 150 jähriges Bestehen. Vier Monat später fand das Jahreskonzert des Männerchor Gipf-Oberfrick unter dem Titel „musigg i dä schwiiz“ am 20. Januar 2018 statt. Mit dem Lied „Hemmige“ von Mani Matter eröffnete der Chor den Abend. Danach begrüsste der Präsident Martin Schmid die Vereinsdelegationen und die Gäste in der Mehrzweckhalle Gipf-Oberfrick. Er übergab danach an Nicole Reimann-Häberli, welche das Publikum durch den Abend führte.

Sie trat als Vertreterin des Touristik Vereins auf, welche die schwere Aufgabe erhalten hat, den Anlass bezüglich des Besuches vom amerikanischen Präsidenten Trump in Gipf-Oberfrick zu organisieren. Zu diesem Zweck hat der Männerchor extra Lieder in den vier Landesprachen einstudiert. Nach dem ersten Lied wurde das „Beresinalied“ vorgetragen, welches an die Schweizer Soldaten in den fremden Diensten gedenkt. Danach besang der Chor die schönste Serviertochter der Schweiz „Gilberte de Courgeneay“. Auf dem Programm stand dann „Le vieux chalet“, ein typisches Volkslied in „welscher“ Sprache. Mit dem romanischen Lied „Dorma Bain“ wurde der erste Block abgeschlossen.

Nach einer kurzen Pause ging die Touristik Leiterin auf die Willkommenskultur in der Schweiz ein und motivierte den Saal die nötige Stimmung aufzubringen, wenn schon so ein Präsident auf Gipf-Oberfrick kommt. Es wurden zwei Stimmungsmacher im Saal bestimmt. Nach einer kurzen Einübung ging im Saal die Post ab. Mit „Aveva gli occhi neri“, „I bin en Italiano“ und „Ciny“ ging es weiter. Der Applaus nach jedem Lied war unglaublich und die Stimmung im Saal war ausgezeichnet. Da ein so hoher Besuch einiges an Sicherheit braucht, wurde ein Security Check im Saal durchgeführt. Alle im Saal mussten sich erheben und diverse Fragen wurden von der Touristik Leiterin gestellt. Trafen die Antworten für den Anwesenden zu, durften die entsprechenden Personen wieder absitzen. Bis auf eine kleine Gruppe, welche unter Beobachtung gestellt wurde, konnten alle absitzen, da sie die Klassifizierung „unbedenklich“ erhielten.

Verstärkt mit vier Musikern ging es weiter mit dem „Kriminal-Tango“ von Hazy Osterwald Sextett. Ein Telefonanruf welcher der Touristik Leiterin mitteilte, das sich der Präsident sich etwas verspätet, brachte sie so aus der Fassung und leitete so zum Lied „Oh läck du mir“ über, welches mit den Mitgliedern des Jubiläumschor zusammen aufgeführt wurde.

Das Alphornquartett eröffnete nach der Pause den dritten Block. Mit dem Alphorn Bläser Christoph Kaiser und zusammen mit dem Jubiläumschor, wurde „Swisslady“ vorgetragen. Das Publikum war so begeistert, dass es eine Zugabe einforderte.

Der Besuch des Präsidenten verzögerte sich weiter. Um die Zeit zu überbrücken, wurde das das Lied „Müeh mit de Chüeh“, immer noch ein aktuelles Thema in der Gemeinde, vom Chor vorgetragen. Im Anschluss trat der Dirigenten Andreas Briner solo auf und sang das Lied „Galgenfeld“ in leicht abgeänderter Form.

Und dann endlich kam der leibhaftige US Präsident Trump auf die Bühne und hiess die Anwesenden willkommen. Der Saal zeigte was er eingeübt hat, es brodelte, es wurde Applaudiert, auch einige Buh’s hörte man, doch der Saal kochte. Der Männerchor seiner Seite begrüsste den Präsident Trump mit dem Lied „Memphis“ und schloss das offizielle Programm mit „Giggerig“ von Polo Hofer ab.

Im Anschluss bedankte sich der Männerchor Präsident Martin Schmid bei den beteiligten Musikern, sowie beim Dirigenten Andreas Briner für ihren Einsatz und natürlich auch Nicole Reimann-Häberli, welche sich wieder einmal übertroffen hat. Mit der Zugabe „Alpenrose“ und „Swiss Lady“ schloss das offizielle Programm ab. Im Anschluss trug das Alphorn Quartett noch einige Lieder vor. Es war ein schöner, lustiger und unterhaltsamer Anlass des Männerchors Gipf-Oberfrick. Wer nicht da war, hat was verpasst.

Aktuelle Nachrichten