Leserbeitrag
Per Autostopp nach England?

Geld sammeln für den Klaussenaustausch

Marcel Siegrist
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Die 3. Sek a von Küttigen Stock hatte für ihren Adventsverkauf am vergangenen Samstag eine Woche lang Kränze gebunden, Wachsgirlanden produziert, Magenbrot verpackt und Plakate gemalt, um Geld für einen Klassenaustausch mit England zu verdienen.

Klassenaustausch mit England geplant
Für einen Klassenaustausch braucht es Geld, darum standen einige Schüler der 3. Sek a aus Küttigen am vergangenen Samstag schon um sieben Uhr morgens auf und bauten mit ihrer Lehrerin die Stände vor dem Vôi in Rombach und vor dem Coop in Küttigen auf. Nun waren die Schüler bereit für den Verkauf, der um 8.00 Uhr begann. Schicht für Schicht wechselten die Schüler und Schülerinnen sich ab. Einige Leute, die vorbei marschierten, kauften die selbstgemachten Produkte und gaben nette Kommentare ab. Besonders die Säcke mit dem Magenbrot, das die Schüler schon ein paar Tage im Voraus mit viel Geduld zubereitet hatten, waren schnell verkauft. Es wurden auch Kränze aus immergrünen Ästchen, welche sich als sehr widerspenstig erwiesen, zusammengebunden. Die Schüler klebten auch mit viel Liebe und einer Menge Leim weisse Sterne aus Wachs auf die selbst gemachten Windlichter.

Girlanden und eingemachte Zucchetti
Neben Kränzen und Windlichtern boten die Schüler noch weitere Produkte an: wunderschöne Girlanden, deren Figuren ebenfalls aus Wachs hergestellt waren, waren mit viel Mühe auf einen Draht aufgefädelt worden. Es wurden dafür die Weihnachtsfarben rot und grün ausgesucht, damit die Girlanden richtige Weihnachtsatmosphäre ausstrahlten. Zusätzlich hatten die Schüler süss-saure Zucchettis in Gläser eingelegt. Die Deckel der Gläser dekorierten sie mit Platanenblättern, was natürlich-herbstlich wirkte. Jeder Schüler der 3. Sek a hatte seine eigenen Aufgaben mit mehr oder weniger Begeisterung erledigt und freute sich, dass die Produkte nun gut verkauft wurden. Nur die eingemachten Zucchetti verkauften sich am Samstag nicht sehr gut.

Per Autostopp nach England?
Als die Zeit fast um war und die Schüler schon bald die Stände zusammen räumen mussten, kam eine ältere Dame an den Stand und machte den Vorschlag, dass die Klasse doch per Autostopp nach England fahren solle, es käme viel billiger. Sie habe damit beste Erfahrungen gemacht. Die nette Dame verabschiedete sich dann auf Englisch. Obwohl der Vorschlag wirklich originell ist, hatte die Klasse doch Zweifel, ob Autostopp die richtige Art zu reisen ist. Ganz am Schluss des Verkaufs wurde das Geld von den beiden Städen beim Vôi und Coop zusammen getragen und es kam ein stattlicher Betrag zusammen. Das ist ein erster Teil, damit die Klasse ihre Reise mit konventionellen Verkehrsmitteln unternehmen kann. (mhe)

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