Leserbeitrag
Parteiversammlung der CVP Niederrohrdorf

Traktanden der Gemeindeversammlung

Marcel Siegrist
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Die gut besuchte Versammlung behandelte die Traktanden der Gemeindeversammlung. Co-Präsidentin Dora Fritschi stellte die einzelnen Geschäfte vor. Zum Ausbau des Staretschwilerbaches zum Schutze vor dem Jahrhunderthochwasser, zur Sanierung der diversen Trockenmauern im Märxli als Beitrag zum Naturschutz, zur Auflösung des Verkehrsbundes Aargau Ost und zur Kreditabrechnung Heizung Schulhaus Dorf mussten die anwesenden Behördenvertreter nur einzelne Fragen beantworten. Einstimmig werden diese, wie auch die drei Einbürgerungen, zur Annahme empfohlen.

Grosse Diskussionen lösten hingegen die weiteren Geschäfte aus. Grundsätzlich wird das vom Gemeinderat als Pilot für drei Jahre angesetzte Angebot der Tagestruktur als gesellschaftlich erforderlich anerkannt. Der im Elternbeitragsreglement angesetzte Höchstbeitrag von rund 60% an die effektiven Kosten wird jedoch als zu gering angesehen. Da dieser aber im schweizerischen Mittel liegt und der Gemeinderat diesbezüglich in eigener Kompetenz Anpassungen vornehmen kann, stimmt die Versammlung dem Reglement einstimmig zu.

Beim Voranschlag 2012 mit Steuerfusserhöhung um 4 auf 99% wird Stimmfreigabe beschlossen. Weder die Stimmen, dass mit den heutigen 95% die Rechnung noch ausgeglichen gestaltet werden kann und nicht Steuern auf Vorrat erhoben werden sollen, noch die wegen den kommenden grossen Investitionen vorsichtigeren Stimmen konnte eine Mehrheit auf sich vereinen. Einhellig ist die CVP aber der Meinung, dass bei den diversen Strassenerneuerungsprojekten und nicht bei der Schule oder deren Begleitprojekten gespart werden soll.

Auch der angekündigte Antrag der Schulpflege, den Budgetposten „Schulische Sozialarbeit" der Primarstufe von heute 14'000.- auf 42'000.- zu erhöhen findet Unterstützung. Damit könnte neu ein 30% Pensum angeboten werden. Das erhöht die Möglichkeit der frühzeitigen Erkennung von Problemen der Kinder bedeutend und diese können professionell beraten und betreut werden. Zudem würden die Lehrpersonen von dieser nicht zu ihrem Aufgabenkreis gehörende Aufgabe entlastet. (BF)