Leserbeitrag
Parolen für den 11.3., Nicola Müller in die Schulpflege, Ablehnung Budget

2x JA für ESAK-Intiative und Gegenvorschlag und Nicola Müller und die Schulpflege

Gabriela Suter
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An der Parteiversammlung vom vergangenen 19.1. hat die Basis der SP Aarau intensiv und ausführlich über die ESAK-Initiative diskutiert. Dabei wurde klar, dass die SP 2x Ja-Parole beschliesst (einstimmig). Schliesslich war die SP bei der ESAK- Initiative wesentlich beteiligt und hat den Gegenvorschlag im Einwohnerrat unter- stützt.

Zu diskutieren gab die Stichfrage: eine Mehrheit war am Schluss bei der Stichfrage für den Gegenvorschlag. Es gibt gute Gründe für die Initiative, welche in der Atom- frage einen klare Haltung aufweist und noch weiter geht als der Bund. Der ergänzte Gegenvorschlag ist allerdings auch sehr ambitiös (Absenkpfade, Kernenergieausstieg) und es lohnt sich ihn zu unterstützen.

Deshalb sagt die SP:

2x Ja und Stichfrage Gegenvorschlag

Für die Ersatzwahl in die Schulpflege geht die SP Aarau mit Nicola Müller (23) ins Rennen. Er ist kein Unbekannter, da er bereits im letzten Jahr für die Schulpflege kandidiert hatte, das absolute Mehr erreichte und nur knapp dritter wurde. Der Kandidat überzeugt mit seiner Begeisterung und seinem Willen, sich in diesem anspruchsvollen Amt einzubringen. Er ist bereit, sich der Herausforderung zu stellen, welche die Mitarbeit in einer modernen Schulpflege mit ihrer strategischen Ausrichtung bedeutet.

Nicola Müller am 11.3. 2012 in die Schulpflege Aarau

Ablehnung des Budgets vom 22.1.2012

Die SP Aarau hatte bereits in der Medienmitteilung vom 30.10.2011 folgendes festgehalten:

  • - Der Steuersatz von Aarau wurde in den letzten Jahren immer wieder gesenkt. Heute liegt er mit 94 % weit unter dem kantonalen Durchschnitt und ist auch in der Region einer der tiefsten. Dies konnte sich Aarau vor allem dank der Verselbstständigung der IBA und der daraus entnommenen Mittel leisten.
  • - Aarau hat sich in den letzten Jahren selber einen zu tiefen Steuerfuss gegeben. Dies rächt sich nun, da der Kanton hohe Kosten auf die Gemein- den überwälzt. Halten die Bürgerlichen am tiefen Steuerfuss fest, so tun Sie dies auf Kosten von wichtigen Leistungen und somit künftiger Generationen.

Die SP Aarau hatte die Sparanträge (in Bereich Sport, Kultur und Sozialem) der bürgerlichen Parteien (CVP, FDP und SVP) in der Einwohnerratssitzung vom 12.12. 2011 bekämpft.

  • - Wir bedauern, dass der Kompromiss, einerseits zu sparen und andererseits auch die Einnahmen zu erhöhen, von den Stimmenden abgelehnt wurde.
  • - Es gab eine unheilige Allianz von Personen, welche mit den Sparübungen nicht zufrieden waren und Personen, welche die Anpassung des Steuerfusses ablehnten
  • - Die Stimmbeteiligung zeigt, dass es 70% der Aarauerinnen und Aarauer nicht interessiert, wenn die Steuern erhöht werden.
    Aarau braucht einen Steuerfuss, der auch längerfristig Bestand hält!
  • SP Aarau www.sp-aarau.ch