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Oeschger Schüler proben das Ritterleben

Marcel Siegrist
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Am Montag eroberten die 48 Primarschüler die Burg Rotberg nach einem Fussmarsch über die Hofstetter Matte. In den ersten drei regenreichen Tagen konzentrierten sie sich auf die Herstellung der Ritterausrüstung bestehend aus Rittergewand, Pfeilbogen, Schild, Amulett sowie wahlweise Helm, Spitzhut, Fächer oder Krone. Beim anschliessenden Ritterturnier kam die Rüstung bei Kraft- und Geschicklichkeitsspielen zum Einsatz.

Zwischendurch arbeiteten die Kinder an der Lagerzeitung.

Am Donnerstag, dem ersten Sonnentag, verliessen die Schüler die Burg und wanderten über die französische Grenze auf die Ruine Landskron. Schon folgte der bunte Abend mit Theater, Geschichtenerzähler und Limbo-Dance-Wettbewerb.

Am Freitag hiess es schon wieder zusammenpacken und aufräumen. Die Eltern wurden von fröhlichen, aber ziemlich müden Kindern zur Schulschlussfeier erwartet. Beim langen Treppenaufgang zur Burg standen sie in ihrer Ritterrüstung Spalier und liessen die Eltern staunend vorbeiziehen. Im Burghof trugen die Schüler ein extra für das Lager getextetes Ritterlied vor. Der Co-Schulleiter Roland Knapp informierte über das Jahresthema der Schule Oeschgen: Individualisiertes Lernen. Dazu gehörte auch das Projektlernen zum vorgegebenen Thema „Wald und Wiese“, welches die Schüler noch vor dem Lager mit einer Ausstellung ihrer Arbeiten abschliessen konnten. Die Schulpräsidentin Patricia Meier verabschiedete die Lehrerinnen Rita Schmid und Andrea Danko und würdigte ihre Arbeit an der Schule Oeschgen.

Endlich durften auch die Eltern die Burg besichtigen, bevor die Teilete begann. Im Voraus waren die Eltern aufgefordert worden, Essen mitzubringen, das ohne Besteck gegessen werden kann. Daraus entstand ein fantasievolles, reichhaltiges Buffet. Dank dem grossen Einsatz der Lehrkräfte und des Küchenteams dürfen die Schüler auf ein gelungenes Schullager zurückblicken, an dem jeder Oeschger Primarschüler in der Regel nur einmal teilnehmen kann. (sgl)

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