leserbeitrag
Viermal ein Ja der Grünen Brugg zu den Anträgen der kommenden Einwohnerratssitzung

Julia Grieder
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(chm)

Die Grünen Brugg befürworten den Vorprojektkredit für die Erneuerung des Neumarktplatzes und die zwei Vorstudienkredite (planerische Vertiefung zum Busterminal Zentrum/Neugestaltung Bahnhofplatz, K112/Campuspassage, sowie Entwicklungsstudie betreffend Einrichtung einer Begegnungszone im Zentrum Brugg). Die Reihenfolge der Etappierung ist ihrer Meinung nach sinnvoll, da in diesem Gebiet die Stadt autonom handeln kann (keine Abhängigkeiten von weiteren Partnern wie SBB oder Kanton) und der Handlungsbedarf in dieser zentralen Zone dringend ist. Die weiteren Etappen des Masterplans «Aufwertung Bahnhofplatz / Neumarktplatz» tragen aber im aktuellen Stand dem Langsamverkehr deutlich zu wenig Rechnung: Die Verbindung zwischen Brugg und Windisch für den Langsamverkehr (Stichwort Velospur) wird bei der Erneuerung der Campusunterführung explizit ausgeklammert, und es wird am jahrzehntealten Plan festgehalten, die Kantonsstrasse auf dem Bahnhofplatz beizubehalten, statt diese unterirdisch zu führen und so eine echte Aufwertung des Bahnhofplatzes zu ermöglichen.

Der Festsetzung der Besoldung des Stadtrates für die Amtsperiode 2022/2025 stimmen die Grünen ebenfalls zu. Das Bestreben, mehr Transparenz zu schaffen und den Stadtratsmitgliedern mehr finanzielle Sicherheit zu geben, ohne dass namhafte Mehrkosten für die Stadt anfallen, wird begrüsst. Die in Aussicht gestellte deutliche Erhöhung der Entschädigungen werden die Grünen Brugg eingehend diskutieren, insbesondere deren Verhältnismässigkeit.

Dass die Stadt die professionalisierte Aufsicht und die Hauswartung des Sportausbildungszentrum Mülimatt übernehmen soll, finden die Grünen Brugg prinzipiell richtig, zumal dies zu keinen wesentlichen Mehrkosten führen soll und die Stadt bereits die Hauswartung in den anderen städtischen Turnhallen sicherstellt. Auch diesem Antrag werden sie also zustimmen.