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Matinee Forum Trimbach

Eugen Busslinger
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Bild: Eugen Busslinger

Bild: Eugen Busslinger

(chm)

Da der Mühlemattsaal zurzeit als Impfzentrum gebraucht wird, fand die Matinee zur Eröffnung der 61. Saison des Forums Trimbach im Johannessaal der Reformierten Kirche statt. Die Band Crossbeat, vereint jazzbegeisterte Profi- und Hobby-Musiker aus der Region Olten und wird von Walter Grob geleitet. Im Zentrum der 10-köpfigen Band steht der Bläsersatz mit Trompete, Flügelhorn, Posaune, Tenor- und Baritonsaxofon. In der Begleitung mit Gitarre, Bass und Schlagzeug gibt das Vibrafon als Pianoersatz dem Sound des Orchesters eine individuelle Note.

Die Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper von Kurt Weill ist schon von vielen Jazzmusikern und -sängerinnen jazzig interpretiert worden. Als Eröffnungsnummer mit der Sängerin Gabriela Grob gelang es der Band, an diesem schönen Herbstmorgen den Nebel zu lüften. Schlagzeuger Ernesto Gloor, der mit humorvollen Worten durch das Konzert führte, sagte darauf Joe Dassins «Champs Elysées» an, ein klangvolles Stück, arrangiert vom Saxofonisten Heinz Merz, der die meisten Stücke der Band angepasst hat.

Als Abwechslung griff der Baritonsaxofonist zur Klarinette und glänzte mit dem Klezmer-Hit «Sholem alaikh Yerusholaim». Da die Band demnächst in Zofingen ein Konzert mit dem Titel «Musikalische Weltreise» plant, kam das Publikum bereits in den Genuss bekannter Welthits mit Städtenamen. So ging’s von «Istanbul» zu den Moskauer Nächten, wo man den berühmten «Doktor Schiwago» traf, über Hawaii nach Brasilien. Weitere Stationen waren Kanada, Vermont und New York. Bald führte der «Chattanooga Choo Choo» mit «All That Jazz» über die berühmte «Route 66» zum Schluss des abwechslungsreichen Konzertes.

Die letzte Reise wird wohl für alle ein Traum bleiben: In «Fly Me To The Moon» kamen alle Bandmitglieder noch zu einem kleinen Solo.

Präsidentin Margrit Huber freute sich über den grossen Publikumsaufmarsch und den Erfolg der Crossbeat, die man gerne wieder einmal sieht.

Trimbach, 10. Nov. 2021 Eugen Busslinger

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