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«Eine megadankbare Kirche» in Windisch

Ruedi Stähli
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Bild: Ruedi Stähli
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(chm)

Über 200 Personen feierten am 21. August in der Turnhalle Chapf in Windisch, dass es seit 150 Jahren eine Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in Brugg/Windisch gibt.

Der Festgottesdienst am Vormittag wurde mitgestaltet vom Musiker und Kinderliedermacher Christof Fankhauser. Pfarrer Ruedi Stähli machte in seiner Predigt anschaulich, wie sich bei Gott die Abfolge von «tun», «haben» und «sein» umkehrt: Gottes Liebe gelte allen Menschen vor jeglicher Leistung. Grussworte brachten zum Ausdruck, wie die Kirchgemeinde in ihrem Umfeld erlebt wird. Die windischer Gemeindepräsidentin Heidi Ammon erwähnte anerkennend, wie sich Methodistinnen/Methodisten nicht nur in ihrer Kirchgemeinde, sondern auch im Dorf engagierten.

Nach dem Gottesdienst luden verschiedene Essensstände zur Verpflegung ein. Kirchgemeindemitglieder frittierten selbstgemachte Frühlingsrollen, kochten Risotto auf einer Gulaschkanone und grillierten Würste. Das warme Sommerwetter sorgte später für grossen Glace-Absatz. Diese waren auch deshalb ein Highlight, weil sie mit flüssigem Stickstoff unter viel «Rauch» und den staunenden Augen der Gäste frisch zubereitet wurden. Die vielen anwesenden Kinder liessen sich schminken und tobten sich auf der 12 Meter grossen Hüpfburg aus, welche die Feuerwehr Windisch extra für dieses Fest hergebracht hatte. Viele Erwachsene nutzten derweil die Möglichkeit, erste Skizzen eines möglichen Neubaus zu besichtigen. Weil die jetzigen Räumlichkeiten für die rund 200 Mitglieder und Freunde der EMK zu klein und zudem sanierungsbedürftig sind, möchten die EMK Windisch an ihrem Standort am Kapellenweg 8 einen Neubau realisieren.

Beim Schlusspunkt des Festes freuten sich die Gewinner über die Gutscheinpreise für das Lösen des kniffligen Jubiläumsquiz. Begleitet von 12 Gitarren wurde in einem eigens geschriebenen Lied der Tag und die Vielfalt der Kirche besungen. Dank vieler Helferinnen und Helfer ging das Aufräumen fröhlich und schnell vonstatten, sodass das Organisationsteam ein rundum zufriedenes Fazit zieht. «Uns war wichtig, das Jubiläum nicht als Insider-Veranstaltung zu feiern», sagt Anya Meyer, Sozialdiakonin der EMK Windisch und Verantwortliche des Festes. «Dass so viele Gäste und Leute aus der Bevölkerung gekommen sind und mit uns gefeiert haben, freut uns ganz besonders.»