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Ein Jahr als Pfarrer in Derendingen

Sabrina Racine
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Bild: Sabrina Racine

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(chm)

Mitte März war es ein Jahr her, seit Pfarrer Samuel Stucki sein Amt bei der reformierten Kirchgemeinde im Pfarrkreis Derendingen angetreten hat. Grund genug, dies im Gottesdienst mit der Gemeinde zu feiern und mittels ein paar Fragen an die Gottesdienstbesucher*innen einen kleinen Rückblick zu machen.

Feierlich eröffneten die Töchter von Samuel Stucki, Deborah am Piano und Rebecca als Sängerin, den Gottesdienst mit dem Lied «The Rose», das mit der wunderschönen Melodie und den starken Worten Hoffnung verströmte. Dem Wort zum Tag und der Lesung des Psalms 42 auf berndeutsch folgte eine weitere musikalische Einlage des Duos. «Gabriella's Song», einfühlsam gesungen auf Schwedisch, berührte die Herzen der Besucher*innen. Eine andere Sichtweise im Umgang mit dem Tod vermittelte die von Samuel Stucki vorgelesene Kurzgeschichte des Dialoges von Zwillingen, deren «Ende des Lebens im Bauch der Mutter», also «der Geburt ins neue Leben» bevorstand. Der eine Zwilling will nicht so recht an ein anderes Leben glauben, er möchte am jetzigen festhalten, während der andere offen für einen Neuanfang ist. Ganz im Zeichen des Neuanfangs stand auch das von Pfarrsekretärin Andrea Ziegler geführte Interview mit Samuel Stucki, das unter: www.ref-wasseramt/kg/derendingen gelesen werden kann. Als Willkommensgeschenk in sein neues Heim in Derendingen überreichte sie ihm eine Dose mit hausgemachten Köstlichkeiten. Anschliessend ertönte das Lied «You say» von Lauren Daigle, wofür die Musikerinnen einen gebührenden Applaus ernteten.

Nach der Feier befragte ich ein paar Besucher*innen, was sie am Gottesdienst mit unserem Pfarrer schätzen. Viele antworteten, dass sie immer etwas mit nach Hause nehmen können und dass sie es gut finden, wie die Themen aus dem Leben gegriffen sind. Weiter wird die vielseitige Gestaltung der Gottesdienste und die natürliche und gut verständliche Sprache von Samuel Stucki sehr geschätzt. Auch die Musik an der heutigen Feier vermochte zu begeistern, obschon der Text auf Englisch war, wichtig ist: «Dass die Melodie schön ist.»

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