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Der neue Mr. Nötzli

Gerold Guggenbühl
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Bild: Gerold Guggenbühl
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(chm)

Nachdem der allen bekannte Schwanenvater von der Nötzliwiese im letzten Juli von seinen Leiden (wohl durch Unfall) erlöst werden musste, zog die Schwänin die verbliebenen 4 Jungen alleine auf. Ein junger Schwan wurde allerdings aus der Gruppe vertrieben, überlebte aber alleine und besucht ab und zu noch immer die Nötzliwiese. Im Dezember und Januar ist es aber für die Jungen Zeit, um sich aus dem Elternhaus zu verabschieden. Nicht immer freiwillig. Das gibt manchmal für den Zuschauer eher hässliche Szenen, werden die Jungschwäne von den Eltern doch massiv angegriffen. Nach dem Tod von Mr. Nötzli fragten sich viele, ob sie sich nochmals binden würde, da Schwäne fast immer das ganze Leben zusammen verbringen und eine Witwe manchmal Witwe bleibt. Seit letzter Woche ist an ihrer Seite aber ein mächtiger Erpel zu sehen. Ihr Reinigungsritual ist fast synchron. Man kann fast sagen, sie wirken frisch verliebt. Am letzten Samstag spazierten sie gemeinsam über die Nötzliwiese, friedlich zusammen vereint. Plötzlich packte ihn aber die Wut und er ging auf einen der Jungen vom letzten Jahr los. Der flüchtete in Panik ans Land und wurde vom neuen Nötzli während fast einer Minute mit dem Schnabel am Hals auf den Boden gedrückt. Im Wasser hätte ihn der Altschwan vielleicht ersäuft. Dann liess Nötzli plötzlich von ihm ab und griff ein anderes Männchen an, verfolgte diesen auf der Limmat und jagte ihn flussaufwärts davon. Der Junge nutzte die Gelegenheit und überflog die beiden Streithähne fast schon provokativ in geringer Höhe und verschwand aus unserem Gesichtsfeld. Während der neue Partner für Ordnung in seinem Revier sorgte, säuberte sie sich gemütlich auf der Wiese. Man darf gespannt sein, ob die beiden Altschwäne zusammen bleiben und wieder Junge aufziehen.

1. Bild: Der neue Mr. Nötzli

2. Bild: Rechts der Neue

Die restlichen Bilder zeigen die Auseinandersetzungen und den Start des Jungschwans.