leserbeitrag
78. Kul`tour Etappe in Gipf-Oberfrick

Silvana Frigeri
Drucken
Teilen
Bild: Silvana Frigeri

Bild: Silvana Frigeri

(chm)

«Das erste Mal» nach langer Zeit wieder vor Publikum zu spielen, bedeutete der Gypsy-Jazz-Band PiriPiri sehr viel.

Rolf Treier öffnete die Pforten seiner Scheune, um als Gastgeber das vom Kul’tour Verein organisierte Event auszurichten. Die erst kurz zuvor weggeräumten Strohballen, um Platz zu schaffen, verströmten noch ihren Duft und boten zudem eine gute Grundlage als Bühne. Beim draussen tobenden Unwetter nahm die Band mit schnellen rhythmischen und auch verträumten Klängen die Zuschauer mit auf eine kleine Reise. Ganz im Sinne der Anfänge des Gypsy-Jazz, der seine Ursprünge in der Musik der deutschen Zigeuner hat, ging es durch Europa. Die beiden Gitarristen Christian Wallner und Pete Borel boten sich einen musikalischen Dialog, der vom Kontrabassisten David Zopfi und Pit Furrer an der Perkussion begleitet wurde. Den traditionellen Gypsy-Jazz mit bekannten Musikstücken und auch Eigenkompositionen haben wir alle sehr genossen.