Leserbeitrag
Neuer Steg über den Bustelbach in Stein geplant

Der NVS erschliesst das Biotop mit einem Fusssteg

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Das Biotop am Bustelbach ist nicht nur ein Refugium für (seltene) Tier- und Pflanzenarten, sondern bei Spaziergängern und Naturfreunden auch ein beliebter Rastplatz. Seit letztem Herbst ist das Biotop allerdings nicht mehr trockenen Fusses erreichbar, da der morsche Fusssteg über den Bustelbach aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste.
Die zugangslose Zeit ist jedoch bald vorbei: An der Generalversammlung beschloss der Naturschutz- und Verschönerungsverein Stein (NVS), einen neuen Fusssteg über den Bach zu errichten. Vorgelegt wurden den 31 anwesenden Mitgliedern drei Varianten (zwei mit Beton, eine mit Holz), die von Stefan Kaufmann vorbereitet wurden.
Nach eingehender Diskussion entschieden sich die Mitglieder klar für die Variante «Holz». Dabei werden sechs Zentimeter dicke Eichenbretter auf feuerverzinkte Doppel-T-Träger montiert. Das bisherige Holzgeländer kann wiederverwendet werden. Errichtet wird der Fusssteg in den nächsten Wochen durch Mitglieder des NVS unter der Leitung von Dominik Anliker. Die Einweihung findet am 3. Mai anlässlich der Natur- und Vogelexkursion statt.
487 Einsatz-Stunden
In seinem Jahresbericht blickte Präsident Walter Zumstein auf ein «reich befrachtetes Arbeitsjahr» zurück. So leisteten NVS-Mitglieder bei 44 Einsätzen insgesamt 487 Stunden «zu Gunsten unserer Natur». Immer dabei: Ehrenpräsident Fritz Häsler, dem Walter Zumstein für seinen nimmermüden Einsatz besonders dankte.
Als grossen Erfolg wertete der Präsident die Natur- und Vogelexkursion ins basellandschaftliche Blauen, die zehnte Adventsfenster-Aktion sowie den inzwischen bereits traditionellen Novartis-Partnerschaftstag, an dem jeweils Mitarbeitende des Pharmakonzerns einen Tag lang kostenlos für den NVS (und damit für die Natur) im Einsatz stehen.
Einstimmig genehmigt wurden die Rechnung sowie das Budget, die beide mit einem Ertragsüberschuss schliessen. Der Jahresbeitrag wird im kommenden Jahr bei 15 Franken für Einzel- und 30 Franken für Kollektivmitglieder belassen. (twe)

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