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Natur-Erlebnis auf dem Hoch-Ybrig

Michèle Erne
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Turnerinnenreise FTV-Boswil

"Raus aus den Federn, denn um 8 Uhr ist Treffpunkt beim Schulhaus„! So hiess es für 17 Frauen vom 7-8Uhr-Turnen für die bevorstehende Turnerinnenreise des FTV-Boswil. Die Reiseleiterin Margrith Kümin dokumentierte die Fahrerinnen bereits im Vorfeld, damit die Gruppe auf dem optimalsten Weg das vorgesehene Ziel erreichen wird. Die wundervolle Wettervorhersage und die heitere Stimmung in den Autos versprachen einen unvergesslichen Ausflug in eine prächtige Bergwelt.

In Unteriberg bei der Weglosen bestiegen die Damen die Luftseilbahn, welche in luftige Höhe zur Station „Seebli“ gondelte. Weiter ging es mit dem 4er-Sesseli zum Restaurant Kleinen Sternen, wo bereits ein „Zmorgekafi“ und das obligate Gipfeli warteten. Die traumhafte Rundsicht auf die imposanten Schwyzer-, Urner- und Glarnerberge entlockten so mancher ein „Ah und Oh“! „Der Wettergott war definitiv ein Turner“, witzelten die Einen. Die Anderen brachen sich die Köpf darüber, welcher See dort so klar in weiter Ferne lag.

Doch bald hiess es für die meisten Frauen der Gruppe, „Schuhe schnürren, Wanderstöcke in Position und das „Huterl“ aufsetzen, jetzt geht’s auf dem gutausgebauten Höhenweg und bei atemberaubender Sicht zum Spirstock.

Die kleinere Gruppe, die aus lauftechnischen Gründen sich lieber dem Sessellift anvertraute, schwebte talwärts Richtung Seebli. Dort erwartete die Frauen ein tiefblaues Seeli, das umrundet werden sollte. Anschliessend durfte mit der Sesselbahn der Spirstock erklommen werden. Auch sie kamen ganz schön ins Schwitzen, denn die kraftvolle Sonne war ihre stetige Begleiterin. Eine wohlverdiente Abkühlung und ein feines Mittagessen im Restaurant führten die beiden Gruppen wieder zusammen.

Nach einer kurzen Beratung wurden sich die Frauen einig. Der Abstieg soll fahrend angetreten werden, denn die verbleibende Zeit will die Guppe auf dem Heimweg in Einsiedeln verbringen. Die obligaten Schafböcke „Häleböck“ und Lebkuchen aus der ältesten Lebkuchenbäckerei durften natürlich nicht fehlen. Die Einen kamen so in den Genuss, die alte Bäckerei des Goldapfelmuseums zu besichtigen, während die Anderen sich einen opulenten Coup und es „Käffeli“ im Restaurant genossen.

Allerdings wollten sich alle nicht den Vespergesang der Mönche im Kloster entgehen lassen. In der kühlen Klosterkirche sitzen, die schwarze Madonna bestaunen und dem Choralgesang lauschen war ein schöner, gemütlicher Ausklang eines wundervollen Reisetages.

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