Leserbeitrag
Nasse Bergturnfahrt der Männerriege Bremgarten ins Ländle

Thomas Hersperger
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Die Regenwanderung Leider war der Regenschutz fast jederzeit wichtig
Fürstensteig Ein Stück des Fürstensteigs konnte besichtigt werden, aus Sicherheitsgründen hiess es dann umkehren
Wirtschaftskunde Die Geselligkeit wurde gross geschrieben

Der Weg nach Malbun

Am Samstagmorgen versammelten sich 37 frohgelaunte Männer in perfekter Wanderausrüstung und blauem Vereinsleibchen am Bahnhof Bremgarten. Ziel der Reise war dieses Jahr das Fürstentum Liechtenstein. Das für Samstag und Sonntag angesagte schlechte Wetter konnte die gute Laune nicht trüben. Um 7.34 Uhr fuhr die Gruppe mit der Bahn nach Zürich. Bei der Fahrt nach Sargans hatte der Reiseführer Kaffee mit Gipfeli organisiert. Super! Von Sargans aus ging es mit dem Bus weiter nach Malbun. Hier führte eine Sesselbahn nach Sareis, wo in einem schmucken Jägerstübli eine kleine Mittagsverpflegung eingenommen wurde.

Viel Regen am Samstag

Von hier aus waren eine leichte und eine anspruchsvolle Bergwanderung geplant. Leider fing es in Bindfäden an zu regnen. Die Berglandschaft war teilweise vernebelt und so musste aus Sicherheitsgründen auf die beiden geplanten Wanderungen verzichtet werden. Es war „Wirtschaftskunde“ angesagt. Eine Gruppe fuhr mit der Sesselbahn nach Malbun und von dort aus mit dem Bus nach Steg. Nach einem kleinen Aufwärmungstrunk wanderte sie dem Tagesziel, dem Bergrestaurant Alp Sücka, entgegen. Die zweite Gruppe marschierte auf einem Bergwanderweg talwärts nach Malbun. Hier war eine Aufwärmung mit „Kafifertig“ dringend nötig. Nun nahmen die wetterfesten Männer bei Dauerregen den Bergwanderweg nach Steg unter die Füsse. Dort lud das Restaurant Bergstübli zu einem kurzen Aufenthalt ein. Nach einer weiteren kurzen Wanderung hatte auch die zweite Gruppe das Berggasthaus Sücka erreicht. An Stelle der Wirtin wurden die Männer von 4 Geissen empfangen!

Nach dem Zimmer- oder Massenlagerbezug gab es genügend Zeit bis zum Nachtessen zum Schwatzen, Diskutieren oder Kartenspielen. Ein wohlverdientes und gut gewürztes Gulasch mit Chnöpfli mit anschliessendem Dessert stillte den Hunger. Als Zugabe wünschten einige „Jungs“ noch ein Käsefondü! Den Rest des Abends wurde mit Jassen, Würfelspielen und Diskutieren verbracht.

Der Weg zum Fürstensteig

Auch am Sonntagmorgen regnete es immer noch und die Bergspitzen waren weiss gepudert. Die vorgesehenen Wanderungen mussten etwas abgeändert werden. Alle 37 Männer marschierten gemeinsam auf gut markierten Wanderwegen durch abwechslungsreiche Wald-Wiesen Landschaften Richtung Fürstenteig. Nach rund 11⁄2 Stunden wandern gelangte man zu einem Aussichtspunkt, wo bei schönem Wetter der ganze Alpenzug vom Gonzen bis Säntis hätten betrachtet werden können. Ein Dutzend trittsichere Kameraden trennten sich für eine Zusatzschlaufe zu einem Aussichtspunkt. Die anderen Kameraden wanderten Richtung Gaflei zum Berggasthaus Matu. Hier genoss man das Mittagessen mit Salat und einem Spaghettiplausch.

Ein Extrabus führte dann nach Vaduz, wo bei einem einstündigen Aufenthalt der Stadtkern besichtigt werden konnte. Mit Bus und Bahn trat man die Heimreise an. Um 18.24 Uhr wurde glücklich und unfallfrei Bremgarten erreicht. Ein grosser Dank gebührt den Organisatoren Frey Zobrist und Guido Wehrli.

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