Leserbeitrag
Monatswanderung

Finsterwald Urs
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Wandergruppe Villigen

Wanderung vom 29.01.2015

Rund um den Stausee

Zur ersten Wanderung im neuen Jahr konnte Wanderleiter Werner Lehmann 26 Wandersleute begrüssen. Diese wurde so gewählt, dass auch bei schlechter Witterung ein guter Weg vorhanden ist. Schnee und Eis gab es nicht, aber leichter Nieselregen.

Die Gruppe fuhr mit dem Bus bis Kleindöttingen, wo auf dem Damm die Wanderung startete. Hingewiesen wurde beim Beobachtungsturm auf die Vielfalt der Vogelwelt die am Stausee lebt oder während einiger Zeit im Winter halt macht.

Werner Lehmann wusste auch einiges über die Geschichte dieser Gegend. So zeigte er das Feld von Leuggern, wo vor vielen Jahren mit der damals geplanten Schiffbarmachung des Rheins der Aarehafen Klingnau hätte entstehen sollen.

Die Gruppe erreichte das Kraftwerk Klingnau, wo eine Besichtigung organisiert war.

Die Mitarbeiter Senn und Jehle erklärten die Entstehungsgeschichte und die Wirkungsweise auf interessante Weise.

Die Stauanlage mit ihren vier Durchlässen regelt die die Wasserführung.

Die Kraftwerksanlage mit den drei Maschinengruppen produzieren bei optimaler Wasserführung je ca. 20‘000 kVA.

Die ganze Anlage wurde vor zwanzig Jahren für viel Geld instand gestellt und automatisiert. So konnte sie ausserhalb der Normalarbeitszeit ohne Bedienungspersonal betrieben werden.

Die durchschnittliche Energieerzeugung reicht für gut 6‘000 Haushalte mit dem kleinen Unterschied zu einem Solarkraftwerk, dass dieser Strom vierundzwanzig Stunden verfügbar ist.

In diesem Jahr läuft die 80-jährige Konzession, die der Regierungsrat des Kantons Aargau erteilt hat, aus. Für den sogenannten Heimfall laufen die Verhandlungen.

Nach dem besten Dank an die „Führer“ und dem Foto vor einem der Generatoren, wanderte die Gruppe weiter.

Unterwegs wurde die ehemalige Halbbrücke erwähnt. Der Abbruch war umstritten. Er wurde noch vor dem letzten grossen Hochwasser ausgeführt. So wurde eine noch grössere Überschwemmung vermieden.

In Döttingen reichte die Zeit zu einem gemütlichen Kaffee, dann wurde die Rückreise angetreten.

Die nächste Wanderung vom 26. Februar führt von Windisch über den Lindhof zum Eitenberg nach Hausen.

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