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Mit weniger Energie mehr erreichen

Fabienne Schmid
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Die Aargauer Landeskirchen wollen Energie sparen. Dabei helfen seit zwei Jahren je
eigene Ökofonds der Römisch-Katholischen und der Reformierten Landeskirche. An
der Baufachtagung unter dem Titel „Bewahrung der Schöpfung konkret“ wurden am
vergangenen Samstag in Rupperswil erste Erfahrungen ausgetauscht.
Rund 60 Personen hatten die Einladung der Landeskirchen angenommen und folgten
aufmerksam dem dicht befrachteten Programm im reformierten Kirchgemeindezentrum.
Durch dessen Sanierung steht es heute selber als Vorzeigeprojekt für
energiebewusstes Umbauen da.
Am Vormittag sprachen Regierungsrat Peter C. Beyeler, die Kirchenräte Daniel Hehl
(ref.) und Rolf Steinemann (kath.), der Architekt Werner Setz, Denkmalpfleger Reto
Nussbaumer, der Umweltbeauftragte von oeku Kirche und Umwelt, Kurt Aufdereggen,
und der Sicherheitsfachmann Franz Treier über je eigene Aspekte des
energieeffizienten Bauens - auch unter Berücksichtigung der Sicherheit am
Arbeitsplatz. Dabei lag die Aussage im Zentrum, dass es gerade bei Kirchenbauten vor
allem darum geht, Energie zu sparen durch betriebliche Massnahmen und
Gebäudesanierungen, erst aber in zweiter Linie durch die Produktion alternativer,
erneuerbarer Energie. „Unser Ziel muss es sein, mit weniger Energie mehr zu
erreichen“, so BVU-Vorsteher Beyeler.
Durch musikalische Energie des Blockflötenensembles „i flauti“ und einen leichten
Stehlunch gestärkt, vertieften die Tagungsteilnehmer die Thematik am Nachmittag in
praktischen Ateliers. Ziel der Tagung war es, das Angebot der Ökofonds wieder ins
Bewusstsein zu rufen und die Verantwortlichen von Kirchgemeinden und Pfarreien
daran zu erinnern, dass sie durch bewussten und sorgfältigen Umgang mit Energien
einen wesentlichen Beitrag leisten können zur Bewahrung der Schöpfung.

Römisch-Katholische landeskirche des Kantons Aargau

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