Leserbeitrag
Ministrantenlager 2015 des Seelsorgeverbands Eiken-Stein

Ingrid Hammer
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Bilder zum Leserbeitrag

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Die Ministrantinnen und Ministranten des Seelsorgeverbandes Eiken-Stein waren jüngst auf ihrem Lager in Elm unter dem Motto: Grand Hotel Mini. Bestimmt liebe Leserinnen und Leser fragen Sie sich, was denn die jungen Leute eine Woche lang im Grand Hotel Mini alles geboten bekommen haben?

In einem Hotel gelten verschiedene Regeln, auch im Lager kann man nicht einfach tun und lassen was man will, braucht es Übereinkünfte für ein gutes Zusammenleben. Schliesslich will man sich doch kennenlernen und Vertrauen schöpfen.

Immer wieder wurde das Lagerprogramm mit den Schwerpunkten des Rüblichrut in Verbindung gebracht. Es ist die Institution der Aargauer Jugendverbände, die Gesundheitsbildung und Suchtprävention fördert und nicht zuletzt die Persönlichkeit stärken will.

Auch im Grand Hotel Mini wurde sonntags Gottesdienst gefeiert. Der Gottesdienst samt Vorbereitung gehörte unter den Themenblock „Wir“, wo es um Gemeinschaftsbildung geht. Das Gottesdienstangebot sollte die Jungen und Mädchen anregen über das Freudige und über das Schwierige des Lebens zu sprechen, um aufmerksamer füreinander zu werden. Bemalte Steine sollten helfen sich auszudrücken, sie wurden schließlich in der Feier zu einem Kreuz zusammengelegt.

Die Lagerolympiade musste aufgrund der hohen Temperaturen auf die Mindestdisziplinen reduziert werden. Umso größer war die Freude als es tags darauf in die Badi ging und man dort, umgeben von einem herrlichen Panorama, die lang ersehnte Abkühlung fand.

Nicht verwunderlich war, dass in diesen Tagen, an diesem Ort und bei solchen Hitzegraden auch die Besichtigung von Elmer Citro auf dem Programm stand und die abschliessende Degustation selbstverständlich nicht ausgelassen wurde.

Überdies dürfen Seminare und Kurse in einem Grand Hotel nicht fehlen. So gab es für alle Ministranten und Ministrantinnen die Gelegenheit ihr Miniwissen aufzufrischen. An verschiedenen Stationen wurde deutlich, dass die Gemeinschaft untereinander, der gemeinsame Dienst, aber dann auch das gemeinsame Bescheid wissen verbinden.

Wie auf jedem Minilager gehörte auch dieses Mal wieder die obligatorische Wanderung mit zum Programm. Bei gutem Wetter und an diesem Tag mit mäßigen Temperaturen konnte der Aufstieg zum Schabell in Angriff genommen werden, der auf 2127 Metern liegt. Beim Chüebodensee gab es dann das Zmittag aus dem Rucksack. Über den Chüeboden ging es zurück zum Lagerhaus Alpina. Der anschliessende Hunger und der Wunsch nach Bettruhe waren ein gutes Zeichen, dass dies eine gelungene Unternehmung des Grand Hotel Mini war.

Nach diesen zahlreichen Abenteuern ist es nur folgerichtig, wenn diese in einen feierlichen Abschluss des Lagers, in den Galaabend einmündeten. Die verschiedenen Darbietungen brachten alle die Freude über die gelungenen und gemeinsam verbrachten Tage zum Ausdruck. Das Miteinander war geglückt und weckte die Vorfreude auf das nächste Lager.

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