Leserbeitrag
Männerriege Rupperswil auf dem Napf

Hanspeter Hümbelin
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Bilder zum Leserbeitrag

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Ein relativ kleines Trüppchen von 18 Männerrieglern startete am Samstagmorgen am Bahnhof Rupperswil Richtung Aarau. Über Olten erreichten wir Langenthal. Von da weg ging’s weiter nach Wolhusen, was für viele von uns ein neues Bahnerlebnis war.

Unterwegs wurden jeder wiederum mit einem Kakao und einem von Marianne Brudermann gebackenen Zöpfchen überrascht.

In Wolhusen wechselten wir den Zug in Richtung Entlebuch.wo schon zwei Kleinbusse bereit standen, die uns zum Marschausgangspunkt Bramboden brachten.

Dort erwartete uns Willy Renggli, der uns weg von der Strasse zu seinem Zweigbetrieb, einer Köhlerei, führte. Er wusste viel über Geschichte und Urspruch dieses alten Handwerks und konnte uns den ganzen Werdegang des Produkts vom Holz bis zur Holzkohle in Natura zeigen.

Die knapp 100 Tonnen Holzkohle, die im Romoos von 9 aktiven Köhlern produziert werden, lässt die Firma Otto’s abholen und werden in dessen Läden mit kleiner Marge an die Verbraucher weiterverkauft.

Während den interessanten Erklärungen von Willy, deckte seine Frau Bernadette zu einem währschaften Essen mit Wein auf.

Mit gefülltem Magen ging’s nun doch los mit unserer Wanderung. Es verging aber kaum eine Stunde und schon landeten wir abermals an einem Erlebnisort mit Degustation.

Diesmal war es die Alpkäserei von Josef Brun. Er empfing uns mit Gesang und urchigen Anekdoten über seinen Umgang mit Behörden und anderen Amtsleuten. Nach einer Besichtigung seiner Käserei inklusive dem Käselager wurden wir mit Käse verschiedenen Reifegrades, Brot und Luzerner Kaffee versorgt.

So machten wir uns weiter auf den Weg mit immer noch vollem Rucksack aber auch vollem Magen..

Wir hielten die Mittagspause kurz, da ja kaum einer Hunger verspürte und machten uns bald zu unserem Tagesziel, dem Napf auf.

Dort angekommen, klopften einige einen Schieber oder tranken noch ein Bier bevor wir zu unserem Nachtessen Platz nahmen.

Am folgenden Morgen ging es ohne zusätzliche Einlagen in einer sehr schönen Landschaft mit wunderbarer Aussicht dem Menzberg entgegen.

In kleinen Beizchen machten wir, wen wundert’s, jeweils Halt.

Ein Postauto brachte uns runter ins Tal nach Menznau, von wo aus uns die SBB via Luzern und dem Freiamt wieder nach Hause brachte.

Es war wieder einmal eine Reise, da brauchte man kaum weder Verpflegung noch warme Kleider mitzunehmen, zwei Tage voller Sonnenschein.

Vielen Dank den Organisatoren Marcel und Rolf.

Hanspeter Hümbelin

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