Leserbeitrag
Männerchor Oensingen, Zugerseerundfahrt und Kloster Einsiedeln

Heinrich Lüthi
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13 Sänger des Männerchors Oensingen mit ihren Frauen stiegen am 17.Sept. um 7.45 Uhr frohgelaunt bei etwas nebligem Wetter in den GEWA-Car ein. Die Fahrt führte durchs Mittelgäu und bei der Festung Aarburg vorbei auf die Autobahn A2. Bei Dagmarsellen verliessen wir sie und die Sonne drückte immer mehr durch bei den Dörfern Willisau, Menznau – weit vor uns Pilatus und Rigi – Wohlhusen, Werthenstein und schliesslich beim Kaffeehalt in Hergiswil beim „Roggerli: wunderbare Sicht bei Prachtswetter auf den Vierwaldstättersee.

10.30 Uhr gings nach dem Lied „Bacchus“ weiter, der Allmend entlang nach Luzern mit dem neuen Bahnhof, der Kappelbrücke, dem alten Restaurant-Raddampfer am See nach Meggen. Bei Immensee kamen wir voll in den Nebel zum Zugersee, an Vasellas Villa vorbei und am Stadtrand von Zug an den Bahnhofsteg zum Schiff.

Um 12.00 Uhr waren wir mit andern Gruppen und Vereinen auf dem „Motorschiff Zug“ und das Lied „Bajazzo“ läutete unter Applaus die Rundfahrt ein: nach der Halbinsel Buonas, Immensee, Arth, Walchwil, Oberwil, Zug. Das feine Mittagessen mit der Zugerkirschtorte als Dessert, das Verschwinden des Nebels und 4 weitere Lieder sorgten auf dem voll besetzten Schiff für gute Stimmung.

Um 15.00 Uhr war Weiterfahrt mit dem Car nach Unterägeri, dem Ägerisee entlang und über den Ratenpass nach Biberbrugg, rechts von uns das Rothenthurmer Hochmoor, vorbei an der grössten Sprungschanze der Schweiz und schliesslich erreichten wir um um 16.00 Uhr Einsiedeln.

Nur schon die Fassade mit den beiden Türmen der Klosterkirche ist eine Augenweide und erst das Innere der Kirche: Die gewaltige Höhe bis zur Kuppel, die Altarplastiken sowie die Deckenfresken, die eindrucksvollen Fenster, die das Sonnenlicht voll hereinlassen, überhaupt dieses grossartige „Menschenwerk“ und die Heilige Kapelle am Eingang mit der Schwarzen Muttergottes und ihrem Kind hinterlassen einen nie dagewesenen Eindruck und die Gedanken kreisen dabei unaufhörlich um das Göttliche.

17.30 Uhr war Abfahrt zur Heimreise: Gemächlich gings nach Biberbrugg, Rothenthurm, Sattel bis nach Seewen am Lauerzersee, unterwegs das einmalige Panorama mit den herausgeputzten Dörfern, Hügeln, Wäldern und dem Blick zu den Bergen. Weiterfahrt auf der Autobahn A4, später dem Zugersee entlang nach Rotkreuz, danach auf die A14 nach Emmen, dort über die Reuss auf die A2, dann zum Sempachersee bis Sursee und weiter nach Reiden und schliesslich nach Rothrist, wo wir die Autobahn verliessen und wieder durchs Mittelgäu fuhren und in Oensingen um 19.15 vom gelungenen Tag voneinander Abschied nahmen.

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