Leserbeitrag
Männerchor Frick am Glarner Kantonalgesangfest

Rolf Hüsser
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Experten gaben ein "Sehr gut"

In Niederurnen fand am letzten Samstag das 54. Glarner Kantonalgesangfest statt. Der MC Frick will wenn immer möglich jedes Jahr ein Gesangfest besuchen, sich dabei mit anderen Chören messen und Vorträge anderer Formationen geniessen. Wichtig dabei ist auch ein vereinsinternes Ziel, nämlich der Qualitätssteigerung eine hohe Beachtung zu schenken. Obwohl dieses Jahr mit 24 aktiven Sängern die Beteiligung eher bescheiden war, kann die Teilnahme als Erfolg gewertet werden. Das Singen vor Experten erwirkt eine neutrale Gesangsbeurteilung, aus der immer wieder Lehren gezogen werden können. Wie an Gesangsfesten üblich erfolgt das Beurteilungsgespräch mit allen Sängern, dem Dirigenten und in diesem Jahr sogar in Anwesenheit der mitgereisten Partnerinnen.

Der erfahrene Josef Scheidegger, langjähriger Fakultätsleiter und Dozent an der Musikhochschule Luzern, gab ein äusserst konstruktives und fundiertes Urteil über die drei Lieder ab. Das konzentrierte Anstimmen und auswendig Singen lobte er, die Differenzierung piano – mezzo-piano (beim Fricktalerlied) könne noch gesteigert werden, ebenso wie die fröhliche Ausstrahlung. Bedingt durch die Besetzung waren die Bässe eher ein wenig zu dominant. Bei Goodnight sweethart kann das Begleitmotiv ebenfalls lockerer gesungen werden. Das Tessiner Volkslied „Vieni sulla barchetta“ hätte er etwas schneller interpretiert!? – Als zweiter Chor aus dem Fricktal war auch Gipf-Oberfrick anwesend und dessen sehr gelungener Auftritt wurde am Nachmittag von der Fricker Sängerfamilie genossen und kräftig beklatscht!

Die Sängerschar konnte jedenfalls der Beurteilung viel Positives abgewinnen und reiste mit dem Prädikat „SEHR GUT“ und grosser Zufriedenheit über den Feusisberg, wo im gemütlichen Aussichtsrestaurant Ried noch ein Znacht genossen wurde, wieder ins Fricktal heim. (Rolf Hüsser)