Leserbeitrag
Maiausflug der Seniorinnen ins Glarnerland

Die Seniorinnen besuchten eine der letzten Textilfabriken der Schweiz.

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Der Maiausflug der Seniorinnen Oberentfelden führte diesmal ins malerische Glarnerland. Erwartungsvoll sassen fast 50 Frauen im bequemen Reisebus Unser bewährter Chauffeur Willy Gloor hatte sich eine besonders schöne Reiseroute ausgedacht. Ueber Lieli, an Näfels vorbei ging die Fahrt nach Glarus, das Sernftal hinauf nach Engi, wo uns Weggli und Kaffe stärkten, bevor wir eine der letzten Textilfabriken der Schweiz, die Weseta AG, besichtigen konnten. Der Name bedeutet Webereien Sernftal. Die Firma wurde bereits 1864 gegründet. Auf unserem Rundgang kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Neben 40-jährigen Lochkartenmaschinen weben auch moderne mit Disketten gesteuerte Webmaschinen um die Wette. In dem ohrenbetäubenden Lärm wird Frottierstoff in allen Farben hergestellt, aus dem herrlich weiche, flauschige Frottiertücher geschnitten werden, die nicht nur Hotels wie Viktoria Jungfrau in Interlaken, Seiler in Zermatt und Palace in Gstaad schmücken, nein, auch Mercedes, Jaguar, Swiss Olympic und viele mehr lassen ihre Ware in Engi anfertigen. Manor und Globus bestellen die beliebten Hand-, Dusch- und Seifentücher bei Weseta. Zudem ist der Europaweit einzigartige Dreamflor ein Nischenprodukt von Weseta, der seinesgleichen sucht und reissenden Absatz findet.

Wir alle wollten eigentlich im Fabrikladen nichts kaufen und konnten dennoch nicht widerstehen, die wunderschönen preiswerten Artikel waren einfach unbeschreiblich schön.
Hungrig gings dann einen Katzensprung weiter nach Elm, wo wir im Hotel Sardona so richtig verwöhnt wurden mit einem herrlichen Menue. Natürlich haben wir das wichtigste auch gesehen, Vrenelisgärtli, den Glärnisch, das Martinsloch, wo die Sonne genau zweimal pro Jahr durchscheint und nicht zuletzt Vreni Schneiders Sportgeschäft und die Mineralquelle Elmer Citro.

Auch das Glarner Birnenbrot und die süssen und sauren Bäggeli kauften wir noch ein in Glarus. Während der Heimfahrt fuhren wir immer dem Regen voraus und genossen die Wolkenspiele am Himmel, die Sicht auf die Linthebene, staunten über die vielen besetzten Storchennester in Uznach, sahen die Inseln im Zürichsee, den malerischen Pfäffikersee und sogar die Stadt Zürich in der Ferne. Dann fuhren wir durchs Zürcher Oberland über Bäretswil bis Volketschwil und auf der dicht befahrenen A1 zurück nach Hause.

Der Ausflug hat uns alle begeistert und zufrieden stiegen wir in Oberentfelden aus, beladen mit Schätzen und vielen schönen Erinnerungen.

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