Leserbeitrag
Lions Baumpflanz-Aktion im Balmis Lostorf

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Der aktuelle Lions-Activity-Präsident Matthias Wermuth hat mit seinen Lions Wartenfels-Freunden kürzlich eine spezielle Activity ausgeübt; hatte doch der Sturm am Balmis seine Spuren hinterlassen und eine Aufforstung hat sich aufgedrängt. Unter der Leitung von Revierförster Georg Nussbaumer haben 12 Mitglieder tatkräftig angepackt.

Trotz nasskaltem Wetter und durchzogener Prognose sind alle angemeldeten Lions um Punkt 9 Uhr beim Getränke Gubler eingetroffen; (noch) nicht zum Trinken, sondern als idealer Ausgangspunkt, um in den Wald einzusteigen.

Georg Nussbaumer hatte für uns die Pflanz-Aktion sehr gut vorbereitet, waren doch alle benötigten Utensilien wie Hacken, Holzpfosten, Einzelschütze und natürlich die diversen Nadel- und Blattbäume, sowie Sträucher fein säuberlich ausgebreitet. Nach kurzer Instruktion wurde uns an einem Beispiel 1:1 aufgezeigt wie vorzugehen ist: Loch hacken, Baum einsetzen, Erde auffüllen, kurz und richtig andrücken, Pfosten setzen und je nach Baumart mit Kunststoff-Gitter oder Kunststoff-Rohr gegen äussere Einflüsse (Wildbiss, Rehbock...) schützen.

Kurzerhand wurde die 12 Lions in drei 4-er-Gruppen eingeteilt und los ging’s – schön verteilt machten wir uns an die Aufgabe die Bäume zu setzen. Gut durchmisch, so dass gemäss neusten Erkenntnissen ein Mischwald entstehen kann / wird...

Um 11 Uhr knurrten die Bäuche und wir machten uns auf zum 10-minütigen Spaziergang ins gemütliche «Gnüsserstübli» von Getränke Gubler. Vroni und Thomas servierten uns warme Getränke und tolle Salami- und Schinkensandwichs warteten darauf, verzehrt zu werden.

Frisch gestärkt machten wir uns wieder auf, zum 2. Teil, resp. Fortsetzung der Pflanz-Aktion. Zum Glück hatte der Regen etwas nachgelassen und es deuteten sich zwischendurch sogar fast Sonnenstrahlen an... die stets gute Laune der Lions wurde spürbar noch heiterer – war doch das Ende langsam abzusehen und die Arbeit ging langsam aber sicher in einen Stolz über - 200 junge Bäume und Sträucher wurden angepflanzt und vor dem Verbiss und dem Fegen des Rehs mit Einzelschützen geschützt.

Um 13 Uhr schliesslich widmeten wir uns dem gemütlichen Teil: ein verdientes Bier wurde uns draussen, vor dem Gnüsserstübli ausgeschenkt – gefolgt von einer feinen Bratwurst mit Brot und einem guten Glas Rotwein, liessen wir den geglückten Anlass im Gnüsserstübli gemütlich auslaufen.

Matthias Wermuth