Leserbeitrag
Limmattal hilft Burkina Faso

Grossartige Unterstützung aus Neuenhof und Killwangen: Für ein Projekt des Fastenopfer in Burkina Faso haben die beiden Pfarreien über 10’000 Franken gesammelt.

Marcel Siegrist
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In der ökumenischen Fastenzeit vor Ostern sammeln Pfarreien und Kirchgemeinden in der Schweiz Spenden für Benachteiligte im Süden. Damit finanziert und begleitet das Fastenopfer rund 350 Projekte in 16 Ländern weltweit. Einzelne Pfarreien sammeln dabei gezielt für ein konkretes Projekt. So haben die Pfarreien Neuenhof und Killwangen entschieden, mit ihrer Sammlung Bauernfamilien in Burkina Faso zu unterstützen.

Ernährungssicherung und ökologisches Gleichgewicht fördern
Die Provinz Bam im Nordwesten ist die trockenste und ärmste Gegend von Burkina Faso. Ungefähr die Hälfte des Bodens ist durch Abholzung, Austrocknung und Überweidung ausgelaugt. Seit 2005 arbeitet Fastenopfer hier in acht Dörfern mit der Organisation Soutong-Nooma zusammen. Ausgehend vom innovativen Geist und den Fähigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner, welche sich in Dorfgruppen organisieren, erreicht das Projekt mehr Unabhängigkeit und eine Verbesserung der Lebensbedingungen.
Die Bäuerinnen und Bauern erhalten Ausbildung mit dem Ziel, ihre landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen und die Böden fruchtbarer zu machen. Es wird unter anderem lokales Saatgut verwendet, das im trockenen Klima besser gedeiht. Auch die Tierhaltung wurde durch den gegenseitigen Austausch der Gruppen verbessert. Seitdem die Frauen aktiver in die Entscheidungsprozesse einbezogen wurden, verbesserte sich deutlich die Verwaltung der Ernte und der Haushaltbudgets.

„Solidarisch auch in Krisenzeiten"
Dieses Projekt zeigt eindrücklich die Arbeitsweise des Fastenopfers: Statt mit Nothilfe neue Abhängigkeiten zu schaffen, verbessern die Menschen ihre Situation selber. Antonio Hautle, Direktor des Fastenopfers, zeigt sich beeindruckt von der Unterstützung für die Projekte und unterstreicht die Bedeutung für die Menschen vor Ort: „Ich bin dankbar und stolz auf unsere Pfarreien, unsere Spenderinnen und Spender. Auch in Krisenzeiten sind sie solidarisch mit den Benachteiligten, Unterdrückten und Armen. Nur so können wir gemeinsam die Ungerechtigkeit, Armut und Not der Menschen überwinden."

Weitere Informationen
Das Fastenopfer betreut und unterstützt 350 Projekte in 16 Ländern. Im Vordergrund stehen dabei der Aufbau und die Stärkung von Gemeinschaften. Das Hilfswerk finanziert sich hauptsächlich durch Spenden und Legate.
Fastenopfer, Alpenquai 4, 6002 Luzern
041 227 59 59, mail@fastenopfer.ch, www.fastenopfer.ch
Postcheckkonto 60-19191-7

Bild: Ein Fastenopfer-Projekt gegen den Hunger in Burkina Faso: Bäuerinnen und Bauern bestellen ihre Felder.

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