Leserbeitrag
Lenzburger Fussball-Kids trainierten im Engadin

Sport in Samedan

Marcel Siegrist
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Sportlicher Besuch im Ferienhaus der Stadt Lenzburg in Samedan GR: Während der dritten Schulferienwoche war die Mannschaft vom Kinderfussball L1 des FC Lenzburg zu Gast. Zu ihrem Höhenfussball-Trainingslager waren die zehn Jungs samt Eltern und Geschwistern angereist - das gabs beim FC Lenzburg noch nie. Nur zwei Spielerfamilien hatten nicht ins Oberengadin kommen können.

Von 9.30 bis 11.45 Uhr stand auf dem Platz des örtlichen Fussballclubs das tägliche Training auf dem Programm. Mit den Trainern Christof Egger und Nico Mezzancella wurde intensiv Technik und Taktik geübt. Die Eltern standen an der Bande oder gingen reiten, joggen oder biken.

An den ersten beiden Tagen mussten sich die jungen Spieler erst an die etwas dünnere Engadiner Luft gewöhnen. Trainer Christof Egger zeigt sich hoch zufrieden: „Die Jungs waren mit grosser Motivation dabei, zeigten vollen Einsatz. Bei jedem Einzelnen wie auch beim Mannschaftspiel gabs klare Fortschritte." Das sei vielversprechend für die anstehende Saison - dann werden die Buben in der Ea-Mannschaft spielen.

Die Fortschritte konnten die Spieler denn auch gleich umsetzen, beim Match gegen die Junioren des FC Lusitanos de Samedan. Die Lenzburger gaben alles, konnten gegen die mehrheitlich älteren Einheimischen lange mithalten - das 2:5 nahmen sie locker.

An den Nachmittagen stand der Plausch im Vordergrund, gemeinsam in der über 40-köpfigen Gruppe samt Familien: Trottifahren von der Bergstation Marguns runter nach Celerina, Bräteln am See Lej Marsch bei St. Moritz, Minigolf spielen und wandern.
Doch müde waren die Jungs abends noch lange nicht. Töggeli-Kasten, Pingpong-Tisch wie auch das Spielezimmer wurden eifrig benutzt. Bis dann um 22.00 Uhr Nachtruhe angesagt war.

Viel zur guten Stimmung unter der bunten Schar trug auch das erfahrene Küchenteam bei: Susi Baldinger und ihre Tochter Beatrice Taubert verwöhnten die Lagerteilnehmer unter anderem mit Riz Casimir und Älplermakkaroni. Für den Härdöpfelstock zum Voressen rüsteten sie und ihre Helferinnen 13,5 Kilo Kartoffeln.

Gutes Wetter, keine Verletzungen, lässige Ferienatmosphäre: Die FC-Familie reiste mit strahlenden Gesichtern wieder ins Unterland zurück. Spieler Tim Schmid: „Das Lager war mega cool!" (tku)

Bild: Die Lenzburger Jungfussballer mit ihren Trainern Nico Mezzancella (l.) und Christof Egger auf dem Fussballplatz Samedan.

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