Leserbeitrag
Landfrauenverein Fi-Gö Reise ins Appenzell

Conny Hagenbuch
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Bilder zum Leserbeitrag

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Am Donnerstag, 13. Juni 2013 um 07.00 Uhr trafen sich 28 gut gelaunte und reisefreudige Frauen des Landfrauenvereins Fi-Gö zur diesjährigen Vereinsreise. Nach dem es sich alle Damen im Bus gemütlich gemacht haben, ging es pünktlich und bei strahlendem Sonnenschein mit dem Car Richtung Appenzell. Unsere Gruppe war sehr motiviert und dementsprechend mitteilungsbedürftig. Der erwartete Stau Richtung Zürich blieb uns Gott sein Dank im Grossen und Ganzen erspart und unser Chauffeur fuhr schon bald unser erstes Etappenziel an. Im wunderschönen Restaurant Waldegg in St. Gallenkappel wurden uns Kaffee und Gipfeli serviert. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter über ländliche Strassen vorbei an schönen kleinen Dörfern nach Teufen AR. Da der direkte Weg infolge einer Baustelle umfahren werden musste, kamen wir etwas verspätet in der Gesundheitswelt A. Vogel an. Wir wurden sehr freundlich von Herr Vetter begrüsst und direkt ins Museum geführt. Dort erfuhren wir etwas über das Entstehen der A. Vogel und über die Herstellung der Gesundheitsprodukte in den 30-iger Jahren sowie in der heutigen Zeit. Ein Filmvortrag brachte uns das Schaffen des Naturheilarztes Alfred Vogel näher. Auf seinen unzähligen Reisen in fremde Länder interessierte er sich hauptsächlich für alle Pflanzen und Kräuter auf der Erde. Daraus entstanden dann seine vielseitigen pflanzlichen Produkte. Nach dem Film haben wir uns im Shop mit Hustenbonbons, diversen Gewürzzubereitungen und anderen Sachen eingedeckt. Anschliessend zeigte uns Herr Vetter den, von ihm gepflegten, wunderbaren Garten und informierte uns über den Anwendungsbereich diverser Pflanzen. Nach dieser spannenden Führung ging es bereits auf die Mittagszeit zu und langsam stellte sich der Hunger ein. Deshalb brachte uns unser Chauffeur auf direktem Weg zum Restaurant Waldegg, auch bekannt als „Schnuggebock“. Wir freuten uns auf ein feines Essen. Doch zuerst erzählte uns „Jock“ etwas über das Restaurant undinstruierte uns betreffend des Essens. Dieses wird nicht einfach so serviert, sondern muss am Tisch selber geschöpft werden. Bei der Suppe, hiess es, kann und soll man kräftig zulangen. So könne man nämlich beim Hauptgang beim Fleisch einsparen. Nach jedem Gang wird das Geschirr schön zusammengestellt, damit es nur noch abgeräumt werden kann. Wer dies nicht macht, muss sein Geschirr halt dann eigenhändig abwaschen. Die Suppe war ein voller Genuss und einige wenige von uns Landfrauen liessen es sich nicht nehmen, die Regel des Geschirr-Zusammenstellens auszutesten. Und siehe da, als alle Tische bis auf denjenigen abgeräumt waren, kam unsere „Serviermagd“ und brachte eine Waschgelte an den Tisch. So, nun mussten die Suppenteller und Löffel von den ungläubigen 6 Landfrauen wohl oder übel abgewaschen werden. Nach dieser kleinen, wohl nicht ganz erhofften, Hausarbeit liessen wir uns einen feinen Hackbraten, Appenzeller Chäshörnli und frisches Gemüse schmecken. Und siehe da: Landfrauen lernen schnell und alle Teller wurden schön brav ineinander gestapelt. Nach dem Essen gingen wir in und um das Restaurant auf Entdeckungstour. Die eine oder andere liess es sich nicht nehmen sich im Lädeli mit feinen Appenzeller-Spezialitäten einzudecken. Nach dem Dessert ging es dann weiter nach Appenzell, wo wir noch gemütlich das Städtchen erkundeten. Bald machten wir uns aber bereits schon wieder auf unsere Heimreise. Unser Chauffeur brachte uns, doch schon etwas ermüdeten und folglich auch wortkargeren Damen, speditiv und ohne grossen Verkehr zurück nach Fi-Gö. Dort liessen wir unsere Reise bei einem kleinen aber feinen Imbiss im Kafi Sapperlot gemütlich ausklingen.

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