Leserbeitrag
Krippenspiel

Fabienne Schmid
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Schon beim Eintreten in die Kirche werden die Besucher von feierlichen Harfenklängen in die kommende Feier eingestimmt. Die Bezirksschülerin Alessia Sommer spielt gekonnt auf ihrem eindrücklichen Instrument.

Das diesjährige Krippenspiel am Heiligabend in der katholischen Kirche St. Leonhard in Wohlen war ganz speziell. Ca. 30 Schülerinnen und Schüler vom Primarschulhaus Halden von der ersten bis zur sechsten Klasse spielten unter der Leitung der Katechetin Yvonne Saxer und unterstützt von Mireille Ineichen das Heynitzer Krippenspiel in vier Bildern.

Dieses Stück ist 1960 entstanden. Es ist ein erster Versuch, die gespielte Weihnachtsgeschichte leicht zu verfremden. Nicht die gewohnten, sondern die jeweils betroffenen Personen spielen den anderen Beteiligten die Szenen vor: der alte Hirt, die Herbergsuche, der junge Hirt, die Engelerscheinung, die 3 Könige – die Herodesszene und die Engel, ihre Begegnung mit denen, die so zur Krippe führen sollen. Einen interessanten Aspekt in die Geschichte gaben der Lichtengel, der Sternengel und der Kreuzengel und der begleitende Engel. Sie wissen, dass das neugeborene Kind Jesus ist. Sie sagen voraus, dass er all unsere Last tragen wird. Das Kreuz ist Zeichen dafür. Versammelt stehen all die Personen um die Krippe und der alte Hirt stellt fest: nicht nur für ihn hat es einen Platz an der Krippe, sonder auch auch für uns alle. Nehmen wir doch diese Einladung an und begleiten Jesus auf seinem Weg.

Zwischen den einzelnen Bildern spielten Anais Nicoll, Livia Sax und Gianluca Giess auf der Querflöte. Zur Abwechslung ertönten auch wieder die stimmungsvollen Harfentöne. Auch die Musik auf der Orgel gespielt gab dem Stück einen festlichen Rahmen.

Mit begeistertem Applaus bedankten sich die Zuschauer für das interessante Krippenspiel. Dies gilt als Dank für den Einsatz aller Beteiligten.

Den Ausklang dieses eindrucksvollen Krippenspieles bildete das gemeinsam gesungene Lied „Stille Nacht“.

Käthi Gubler Weibel

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