Leserbeitrag
Konfirmation zum Thema "Glücksmomente"

Mit 12 Jugendlichen war die Konfirmandengruppe dieses Jahr wiederum sehr gross.

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Das „Glück“ war das Jahresthema des Konfirmandenkurses und „Glücksmomente“ das Motto des Festgottesdienstes.

MANDACH (ck) – Es war wieder einmal eine grosse Gruppe, die am Palmsonntag in der Kirche Mandach ihre Konfirmation feierte. Eltern, Grosseltern, Freunde, Geschwister und Paten quetschten sich in die Bankreihen. Auch fast alle vorhandenen Stühle waren belegt, ein neuer Besucherrekord. Zum Glück hatten die zwölf Konfirmanden für ihre Familien je eine Bank- oder Stuhlreihe reserviert.

Für Stimmung sorgten Sängerin Irene Frey aus Albbruck und Organist Markus Florian aus Lauchringen. Sie sangen und spielten Stücke wie „Let it be“, „Nobody knows the trouble I’ve seen“ und „The rose“. Die Jugendlichen hatte sich auch einen Song von Andreas Bourani gewünscht. Bei diesem Lied „Nur in meinem Kopf“ verstärkte Irene Haberstich, eine der Konfirmandinnen, den Sound mit ihrer Gitarrenbegleitung. Natürlich fehlte es auch nicht an klassischen Liedern wie „Nun danket alle Gott“ oder „Komm, Herr, segne uns“.

Erlebnisberichte der Jugendlichen

Über das Glück sind unzählige Bücher geschrieben worden. Jesus wurde einmal gefragt, was denn das wichtigste Gebot sei. Er verwies auf die Gottesliebe, die Nächstenliebe und die Selbstliebe. Nebst diesem passenden und zentralen Bibeltext standen verschiedene Erlebnisberichte im Zentrum der Segensfeier. Die Jugendlichen berichteten vom Wochenendausflug in die Epilepsie-Klinik, dem guten Miteinander beim Spielnachmittag in der Klinik und der Begegnung mit einem Bewohner, der alle Lieder auf der Mundharmonika mitspielen konnte. Vom Tagesauflug nach Lenzburg in die Ausstellung „Home – Willkommen im digitalen Leben“ wussten sie zu berichten, vom iPad-Rundgang, der kontroversen Diskussion zu Killerspielen, einem Workshop zur Macht der Bilder und der Bedeutung der Medien. Auch das Wochenende in Basel mit einem Workshop bei der Mission 21, der ehemaligen Baslermission, und der Besuch im „Sonntagszimmer“, einem diakonischen Projekt gegen soziale Isolation in einem Quartier in Kleinbasel, fanden Anklang und leuchteten im Gottesdienst erzählerisch auf.

Wegbegleitung und Segen

Daniela Ringele aus Böttstein, Vizepräsidentin der Kirchenpflege, erzählte die rabbinische Geschichte „die Frage der Fragen“. Sie wünschte den Jugendlichen, dass sie auch in Zukunft das Glück sehen und spüren und als glückliche Originale unbeschwert durchs Leben gehen. Es gehe nicht darum, grosse Taten zu vollbringen wie Mose oder Elija, sondern seine Anlagen und Gaben zu leben und zu nutzen, nach dem Bild zu leben, nach dem Gott die Menschen geschaffen hat.

Pfarrer Christian König zeigte bei der Übergabe der Konfirmandensprüche und Bilder auf, dass die von den Jugendlichen gewählten Sprüche auch gut zu ihren zukünftigen Berufen passen. Er wünschte allen Fröhlichkeit und inneren Frieden und – wie es im Lied so schön heisst – „Viel Glück und viel Segen auf all euren Wegen, Gesundheit und Freude sei auch mit dabei“.

Bildlegende

Sieben junge Damen und fünf junge Herren haben sich festlich angezogen und den Festtag genossen.