Leserbeitrag
Konfirmandentreffen Jahrg. 44

Konfrmandentreffen

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Vor 50 Jahren wurden wir in der Kirche Rein konfirmiert. Grund genung, sich zu treffen, da die letzte Zusammenkunft 1986 stattfand.

Unter der Regie von Paul Moser und der Hilfe von Margrit Minet, Erika Wipf und Fritz Kunz war die Organisation in guten Händen.

Es galt in Knochenarbeit die Adressen zu suchen, die Unterlagen aufzuarbeiten, Einladungsschreiben zu versenden und mit den „Langweilern" telefonischen Kontakt zu pflegen.

Am 26. August war es dann soweit. 22 Teilnehmer des Jahrgangs 1944 trafen sich bei prächtigstem Sommerwetter zum Begrüssungsapéro bei Margrit Minet im Bären Villnachern. Die meisten von uns haben sich in der näheren Umgebung sesshaft gemacht. Eine Teilnehmerin ist extra aus dem südlichsten Zipfel Italiens, aus Apulien angereist.

Es gab schon einiges Staunen und Rätseln wer sich hinter diesem oder jenem Gesicht verbarg. Nach dieser langen Zeit haben sich verschiedene „Spränzel" zu stattlichen oder auch rundlichen Männern entwickelt, da hielten sich die Damen doch besser an die Linie.

Die Konfirmandenfoto half dabei verschiedene Unklarheiten zu lösen.

Nach dem ersten Tauschen und Erzählen von Erinnerungen bestiegen wir die bereitstehenden Pferdefuhrwerke, die uns in gemütlicher Fahrt zum Chalm in Oberflachs brachten. Nicht nur die Pferde verdienten die Pause, auch wir durften bei der Familie Zimmermann eine gelungene Weindegustation der Oberflachser Weine geniessen. Der „Handörgeler" durfte nicht fehlen, er spielte für uns die Schlager aus unserer Jugendzeit. Wir haben die Fahrt durch die Rebberge und der schönen Gegend genossen.

Zurück in Villnachern durften wir in der ruhigen und schönsten Ecke des Bärens Platz nehmen. Margrit hat keine Mühe gescheut, uns kulinarisch zu verwöhnen. Der herrliche Sommerabend trug zusätzlich zum guten Gelingen bei. Das feine Salat- und Grillbuffet aus der Bärenküche schmeckte allen.

Da aus unserer Mitte auch Spezialisten für Süsses dabei waren, wurden wir mit einem grosszügigen und sehr reichhaltigen Dessertbuffet beehrt, da konnten auch „Linienbewusste" nicht wiederstehen.

Den administrativen Teil bestritt wiederum Paul. Er erzählte auch einige Reminiszenzen aus unserer Konfirmandenzeit. Wir gedachten der 5 Konfirmanden die schon verstorben sind. Die Umfrage zeigte, dass die nächsten Zusammenkünfte in kürzeren Zeitabständen, ev. im kleinen Rahmen sogar alle Jahre durchgeführt werden sollten.

Für den grossen Aufwand bedankten sich die Helferinnen bei Paul mit einem Geschenk.

Mit angeregten Diskussionen ging dieser Abend für alle viel zu schnell zu Ende. uf

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