Leserbeitrag
Konfirmandenlager

Es war toll!

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Dieses Jahr wurde die 21-köpfige Konfirmandengruppe von 6 Helferinnen und Helfern (Adabeis), der Familie Meier als Köchinnen und der Pfarr-Familie Hug begleitet.

Am Montag reiste die Gruppe mit Zug und Bus bis zum Stoos. Am Nachmittag wurden die Zimmer bezogen und nach einem feinen Zvieri wurden das Dorf sowie die Stooskapelle besichtigt. Nach einem sehr leckeren Abendessen spielten wir lustige Kennenlern-Spiele und stiegen in das diesjährige Thema ''Eine Welt'' ein.

Der Dienstag war Musiktag. Peter Wiedemeier kam mit seiner Familie auf den Stoos und übte mit den Adabeis und Konfirmand/innen Lieder für den Konflagergottesdienst vom 16.10.11 um 19 Uhr in Tegerfelden. Die Konfirmanden haben super mitgemacht, und es war für alle eine Freude. Am Nachmittag wurde nochmal geübt, und danach stand eine zweistündige Wanderung auf dem Programm. Zwischen den einzelnen Programmen gab es jeweils Freizeitpausen, in denen man entweder Ämtlis erledigte oder sich anderweitig beschäftigen konnte. Da wir immer schönes Wetter hatten, konnte man auch draussen spielen. Es hatte einen Ping-Pong-Tisch, Federballequipment sowie andere Spiele. Am Dienstagabend war dann Witzolympiade. Sie wurde geleitet von den Helfern. Viele lustige und spannende Disziplinen machten den Abend zu einem gelungenen Ereignis. Um noch ein bisschen Dampf abzulassen, machte die Gruppe noch eine Fackelwanderung. Es war ein lustiges Ereignis und nach diesem anstrengenden Tag gingen dann alle zufrieden ins Bett.

Am Mittwochmorgen wurde am Thema gearbeitet, gesungen und die Ämtlis erledigt. Nach einem wie immer hervorragenden Mittagessen machte sich die Gruppe auf den Weg ins Hölloch. Das ist ein riesiges Höhlensystem und ein tolles Erlebnis, doch es waren alle froh, nach eineinhalb Stunden unter der Erde in der Dunkelheit wieder das Tageslicht erblicken zu können. Nach einem schnellen Spurt zum Bus konnten sich alle bis zum Abendessen wieder ausruhen. Danach gab es einen Film 'Das Beste kommt zum Schluss'. Damit auch alle schön müde und erschöpft waren, gingen alle zusammen noch auf eine kurze Nachtwanderung bei Mondlicht und mit Taschenlampen ausgerüstet.

Der Donnerstag war der Tag, an dem wir von wenigen Konfirmand/innen schon frühzeitig Abschied nehmen mussten. Trotzdem wurde am Morgen nochmal am Thema gearbeitet und fröhlich gesungen. Dann konnte man sich wieder selbstständig vergnügen bis zum Mittagessen. Danach fuhr die Gruppe mit der Gondeli-Bahn zum Swiss-Holiday-Park. Dort bildete man zwei Gruppen und man spielte je eine Stunde lang Minigolf und Bowling. Es war ein riesiger Spass. Nachdem man natürlich die Gewinner der einzelnen Gruppen ausfindig gemacht hatte, konnte man noch schnell im dortigen kleinen Laden etwas zum Knabbern kaufen. Zurück auf dem Stoos verweilte jeder auf seine Weise bis zum Abendessen. Auf dem Abendprogramm stand „Bunter Abend". Die Adabeis leiteten den Abend, und es wurden verschiedene Spiele gespielt sowie der Höhepunkt der Woche: Die Modeschau. Der Auftrag war, sich zu verkleiden. Egal in wen, egal wie, egal zu wievielt. Hauptsache, es war für alle Beteiligten lustig. Und das war es auch. Es gab so viel zu lachen wie schon lange nicht mehr. Die Konfirmand/innen hatten viel Fantasie und Witz bewiesen. Es war ein gelungener Abend und auch eine ruhige Nacht.

Am Freitagmorgen war für die Konfirmand/innen sowie für alle anderen Arbeit angesagt. Während die Adabeis schon mal anfingen, ihren Stock und den der Konfirmanden zu putzen und die Köchinnen die Küche putzten, beendeten die Konfirmand/innen ihre Vorbereitungen für den Konflagergottesdienst und halfen dann, das Haus zu putzen. Nach dem letzten feinen Essen der Familie Meier wurde dem Haus noch der letzte Schliff verpasst, und alle Konfirmand/innen mussten das Haus verlassen. Da die Gruppe jedoch viel zu schnell geputzt hatte und einfach zu gut war, mussten sie alle noch der Einladung zu einem Getränk von Herr Hug folgen und tranken auf sein Wohl.

Danach machten sie sich endgültig auf die Heimreise. Um 17 Uhr waren dann alle wieder zu Hause, und das Lager, so schön es war, war vorbei. (jit)

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